Freiberger Patente: Sächsische Verfahren zur Lithiumgewinnung

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Gunther Martin

Unser Autor Gunther Martin ist Diplom-Chemiker und Doktorand an der TU Bergakademie Freiberg. Fotos: © TU Bergakademie Freiberg

Ein Forscherteam der TU Bergakademie Freiberg hat zwei Verfahren entwickelt, mit denen sich der auf dem Weltmarkt stark nachgefragte Rohstoff Lithiumcarbonat sowohl aus dem Lithiummineral Zinnwaldit als auch aus Altbatterien gewinnen lässt.

Auf diese Weise ist es möglich, eine Tonne Lithiumcarbonat zu vergleichbaren Preisen zu erhalten, wie sie derzeit auf dem Weltmarkt üblich sind, und die bislang bestehende Importabhängigkeit zu verringern.

Das chemische Element Lithium dient insbesondere der Speicherung von Energie. Daher wird ein Großteil der weltweiten Lithiumproduktion für die Herstellung von geeigneten Kathodenmaterialien in Akkumulatoren verwendet.

Bis 2020 sollen 500.000 Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen unterwegs sein. Auch international steigt der Bedarf an Lithium für die Akkumulatoren stark an.

Szenarien gehen sogar davon aus, dass es bereits im Jahr 2025 zu einem Versorgungsengpass kommen kann, da sich die Nachfrage für die Akkumulatorenherstellung von derzeit 35 auf etwa 70 Prozent im Jahr 2025 verdoppeln wird. Weiterlesen

Diplomarbeit: Spannungshaltung im Stromnetz der Zukunft

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Victor

In seiner Diplomarbeit beschäftigt sich Victor Vodenitscharov mit dem Blindleistungsverhalten Erneuerbarer-Energien-Anlagen.

Als sich vor etwas mehr als einem Jahr mein Studium der Elektrotechnik langsam dem Ende neigte, kam mir der Karriere-Tag an meiner Hochschule Zittau gerade recht. Auf der Suche nach einem Thema für meine Diplomarbeit stieß ich auf den Stand der ENSO, an dem sich auch die ENSO NETZ vorstellte. Denn die wichtige Rolle der Netzbetreiber bei der Energiewende interessierte mich schon immer.

Als Schnittstelle zwischen Erzeuger und Verbraucher sind es die Netzbetreiber, die eine sichere Energieversorgung gewährleisten. Sie überbrücken nicht nur räumliche Entfernungen, sondern gleichen auch Schwankungen zwischen der Stromerzeugung und dem Verbrauch aus. Weiterlesen

Neues bei Jugend forscht: Von Tintenlöscher bis Medizintechnik

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Tintenkleckse

Tintenkleckse? Kein Problem für den Tintenlöscher von Jungforscher Tobias Jordan: Er erwärmt die Tinte und schwupps löst sie sich auf. Foto: Claudia Hautumm/pixelio.de

Einen Tintenlöscher, mit dem sich Tinte präzise entfernen lässt, ohne Bleistiftzeichnungen oder gar das Papier zu beschädigen. Der Traum eines jeden Schülers! Zumindest wäre es meiner in jungen Jahren gewesen. Denn nicht selten befand sich an der Stelle, an der ich gekillert habe, ein Löchlein im Blatt und meine kreativen Zeichnungen waren verschmiert. ;)

Die Idee für den neuartigen thermischen Tintenlöscher stammt von Jungforscher Tobias Jordan. Ich bin gespannt, wie er sie uns zum diesjährigen Regionalwettbewerb Dresden-Ostsachsen am 3. März präsentiert.

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Deutschlandstipendium: Unterstützung im Doppelpack

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ENSO-Deutschlandstipendiaten Henrike Kietz und Kai Uhlig

Unsere Deutschlandstipendiaten Henrike Kietz und Kai Uhlig.

Mit 300 Euro monatlich fördert das Deutschlandstipendium Hochschüler mit herausragenden Studienleistungen. Für jeweils zwei Semester kommt die eine Hälfte des Geldes vom Bund, die andere von privaten Förderern wie unserem Unternehmen.

Wir finden, das Deutschlandstipendium ist eine super Sache und unterstützen es gleich doppelt: an der Technische Universität (TU) Dresden und an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Dresden.

Ich habe mit unseren beiden Stipendiaten Henrike Kietz (26) und Kai Uhlig (23) über das Förderprogramm gesprochen. Weiterlesen

Solepower: Energie aus der Schuhsohle

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Informatikkaufmann Rico Hoffmann beim Joggen

Als Informatikkaufmann sitze ich viel vor dem Rechner. Bewegung ist dann nach dem Feierabend angesagt.

Jetzt ist der Sommer auch in Ostsachsen angekommen. Höchste Zeit, etwas für meine Strandfigur zu tun. ;-) Also rein in die Sportklamotten, Schuhe gebunden und erst mal eine Runde laufen gehen!

Meine Strecke lasse ich mir durch eine Jogging-App anzeigen. Nur leider geht der Akku meines Smartphones dabei oftmals mittendrin in die Knie.

Eine Erfindung aus den USA könnte dafür sorgen, dass das zukünftig nicht mehr passiert. Weiterlesen