Tag des Energiesparens: Persönliche Tipps unserer Blogger

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Energiesparen

Weniger Energie zu verbrauchen, schont die Umwelt und spart Geld. Foto: Pixabay

Morgen, am 5. März, ist der Internationale Tag des Energiesparens. Dieser Aktionstag soll uns daran erinnern, sich bewusst mit dem eigenen Energieverbrauch auseinanderzusetzen.

Denn Energiefressern den Garaus zu machen ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für den Geldbeutel.

Das wissen natürlich auch meine Bloggerkollegen und haben mir ihren ganz persönlichen Energiespartipp verraten.

Andrea Rehbein: Energiesparend Kochen

Beim Zubereiten von Mahlzeiten lässt sich prima Energiesparen. Ich achte darauf, dass der Topf oder die Pfanne möglichst genau zum Durchmesser der Herdplatte passt. Schon ein kleiner Unterschied von drei Zentimetern führt zu einem Energieverlust von 30 Prozent. Außerdem nutze ich die Nachwärme meines Elektroherdes, indem ich die Platte bereits einige Minuten vor dem Garzeitende ausschalte. So verbraucht er weniger Strom und die Speisen kochen oder braten trotzdem zu Ende.

Spaghetti kochen

Beim Kochen sollte der Topf zum Durchmesser der Herdplatte passen. Foto: Pixabay

Mit einer Mikrowelle lässt sich ebenfalls Energie sparen. Allerdings achte ich dabei auf das Gewicht der Speisen. Denn Gerichte bis 400 Gramm garen in einer Mikrowelle schnell und energiesparend. Bei einem höheren Gewicht sind Herd oder Backofen die besseren Alternativen.

Auch beim Kühlen von Lebensmitteln gibt es Einiges zu beachten. Stellen Sie nur Kaltes in den Kühlschrank. Andernfalls muss das Gerät viel Energie aufbringen, um das Warme abzukühlen.

Für Tiefgefrorenes ist der Platz im Kühlschrank hingegen ideal. Das Gefrostete taut zwar langsamer auf als bei Zimmertemperatur, aber die abgegebene Kälte kühlt die anderen Lebensmittel und das Gerät muss weniger arbeiten.

Marian Beck: Programmierbare Thermostate

Vor einigen Jahren habe ich unsere Heizkörper mit programmierbaren Thermostaten ausgestattet. Sie regeln unsere Raumtemperaturen automatisch nach der Uhrzeit. Das spart Energie, ist aber auch ein erheblicher Komfortgewinn.

Wenn wir morgens aufstehen, sind Bad und Küche bereits warm. Tagsüber, wenn keiner zu Hause ist, senken die Thermostate die Raumtemperatur um vier Grad Celsius ab. Erst wenn abends wieder Leben einkehrt, erhöhen sie die Temperatur auf wohnliche 21 Grad Celsius. So sparen wir im Schnitt 15 Prozent Heizkosten.
Heizintervalle mit elektronischen Thermostaten
Moderne Geräte verfügen sogar über Fenstersensoren. Sie erkennen, wenn Fenster zum Lüften geöffnet wurden und schließen automatisch das Heizungsventil, um nicht die Straße zu heizen.

Die kleinen Helfer kosten je nach Ausstattung 15 bis 50 Euro pro Stück. Ihre Montage ist einfach, die Bedienung kinderleicht. Ich möchte sie nicht mehr missen und kann sie Ihnen wärmstens empfehlen!

Claudia Weinhold: Duschen statt Baden

„Duschen statt Baden“ heißt unsere Devise. Während wir für ein Vollbad 150 bis 200 Liter Wasser bräuchten, kommen wir beim Duschen mit der Hälfte aus – rund 80 Liter reichen. Bei einem Vier-Personen-Haushalt – wie unserem – sparen wir mehr als 300 Liter Wasser pro „Waschgang“.

Badewanne

Bei meinen Kindern ist Baden beliebter als Duschen. Der Spaßfaktor zählt einfach mehr als das Energiesparen. Foto: Rike/pixelio.de

Meistens stelle ich beim Einseifen unter der Dusche das Wasser ab, um es nicht sinnlos zu vergeuden. Allerdings wird es mir dann schnell kalt und der Duschgenuss leidet.

Deshalb planen wir als nächste Anschaffung eine Sparbrause. Ich habe gelesen, dass sich damit noch einmal die Hälfte Wasser sparen lässt.

Durch eine spezielle Technik wird das Wasser mit hohem Druck in feineren Tröpfchen aus dem Brausekopf geschleudert. Das Duschgefühl soll dadurch nicht beeinträchtigt werden. Das wäre großartig, denn wir hätten Komfort zurück gewonnen.

Ein Bad gönnen wir uns hin und wieder natürlich trotzdem. Gerade in den kalten Wintermonaten freue ich mich nach einer Wanderung auf die heiße Badewanne.

Sven Kretzschmar: Nabendynamo statt Stecklichter

Seit 2013 dürfen Radfahrer auch mit batteriebetriebenen Stecklichtern für die notwendige Beleuchtung an ihrem Zweirad sorgen. Also weg mit dem veralteten Seitenläuferdynamo und ran mit den sportlichen Akkuleuchten – das galt seit dem auch für meinen Fahrrad. Bis jetzt.

Seitenläuferdynamo

Seitenläuferdynamos sind laut und haben einen schlechten Wirkungsgrad. Foto: Tympanus / Wikimedia Commons

Denn so sportlich und modern die Stecklichter auch aussehen, praktisch und komfortabel waren sie für mich nie. Wenn ich sie benötigte, hatte ich sie entweder nicht dabei oder die Batterien waren leer.

Und selbst wenn noch Saft in den Akkus war, konnte ich nie wissen, ob ich damit noch bis nach Hause komme oder auf dem Elberadweg irgendwann ohne Licht unterwegs bin.

Also entschied ich mich, meinen Strom für die Fahrradbeleuchtung wieder selbst zu erzeugen – mit Muskelkraft und einem Nabendynamo in meinem Vorderrad. Das erspart mir nicht nur den Batteriekauf, was gut für die Umwelt ist. Ich habe meine Stromquelle in Zukunft auch immer dabei. Für mich ein absoluter Vorteil.

Welchen persönlichen Energiespartipp haben Sie?

Veröffentlicht von Matthias Queitsch am 4. März 2016 14:43 in Energie, Spartipps, Umwelt

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