Smart Home: Modernes Wohnen dank Haussteuerung

Torsten Schäller mit dem Smart Home Demo Koffer

Torsten Schäller ist ENSO-Produktmanager. Mit Hilfe des Show-Koffers zeigt er die Funktionen der vernetzten Haussteuerung.

Für mich klingt es verlockend: Nach einem stressigen Arbeitstag nach Hause kommen, im Wohnzimmer brennt bereits das Licht und in allen Räumen herrscht eine angenehme Temperatur – und das alles, ohne wertvolle Energie zu verschwenden. Mit unserem Produkt „daheim. Smart Home von hier“ wird dieses Szenario real. Wie das intelligente Zuhause funktioniert, hat mir Torsten Schäller, Produktmanager bei ENSO, erklärt.

Auch auf der HAUS beraten Sie meine Kolleginnen und Kollegen gern zu diesem Thema. Die Baumesse findet vom 2. bis 5. März in Dresden statt. Am Ende dieses Beitrags verlosen wir 5×2 Freikarten.

Smart Home: Was bedeutet das eigentlich?

Smart Home ist eine Lösung zur Steuerung und Vernetzung von technischen Geräten. Damit können Nutzer per App für Smartphone oder Tablet ganz bequem Wärme und Licht in ihren eigenen vier Wänden steuern – auch von unterwegs.

Wer etwa einmal später als geplant nach Hause kommt, kann die Temperatur in den Wohnräumen nach unten regeln. Auch die Beleuchtung oder die Lichtfarbe lassen sich direkt auf dem Nachhauseweg einstellen. Das erhöht den Wohnkomfort, spart Energie und schont den Geldbeutel.

Wie funktioniert „daheim. Smart Home von hier“?

Das Herzstück der Haussteuerung ist die Steuerungsbox. Sie wird an den heimischen Router angeschlossen und ist mit dem Internet verbunden. Sie empfängt die Befehle aus der App und steuert daraufhin die einzelnen Komponenten wie Lampen und Thermostate.

Eine junge Frau und ihre Tochter sitzen in einer Decke eingewickelt auf der Couch.

Mit der Wärmesteuerung können Sie die Temperatur in den Wohnräumen nach Ihren Bedürfnisses regeln.

Mit dem Modul Licht haben Sie zum Beispiel die Möglichkeit, energiesparende LED-Lampen mit einem Klick an- und auszuschalten oder einzigartige Farbstimmungen zu erzeugen. Programmierbare Lichtprofile können zu jeder Gelegenheit das passende Licht erzeugen: beim Aufwachen im Schlafzimmer, beim Arbeiten oder in der Freizeit.

Mit dem Modul Wärme können Sie die Temperatur in den Wohnräumen nach Ihren Bedürfnissen regeln. Mit Hilfe der App lässt sich jeder Heizkörper einzeln ansteuern – und zwar jederzeit von unterwegs, zu Hause oder automatisch mit einem hinterlegten Heizprofil.

Dabei können auch Wochenenden oder Urlaubszeiten berücksichtigt werden. Die Vorteile dieser intelligenten Wärmesteuerung kommen nicht nur dem eigenen Geldbeutel, sondern auch der Umwelt zugute: Neben Energie sparen Sie auch Kohlendioxid.

Welche Anwendungsfelder gibt es für Smart Home noch?

Interessant für Angehörige älterer oder hilfsbedürftiger Menschen ist das Modul Fürsorge. Über Zwischenstecker werden hierbei die Aktivitäten von Alltagsgeräten (Schaltvorgänge) wie Wasserkocher oder Lampen erfasst. Läuft alles wie immer, zeigt die App: Alles in Ordnung. Bei Unregelmäßigkeiten, wenn zum Beispiel die Kaffeemaschine zur gewohnten Zeit ausgeschaltet bleibt, erhält der Angehörige einen Anruf oder eine SMS.

Modul-Fuersorge-kleinDas Modul ist unaufdringlich im Alltag und kann so einen Beitrag zum Erhalt der Unabhängigkeit und Eigenständigkeit im hohen Alter leisten.

Darüber hinaus werden wir ab dem Frühjahr auch das Modul Schutz anbieten, mit dem der Nutzer sein zu Hause immer im Blick hat. Zum Beispiel können Tür-/Fensterkontakte, Bewegungsmelder, Rauchmelder oder Kameras installiert und mit Alarmfunktionen versehen werden. Sobald die definierten Sensoren eine unerwartete Aktivität feststellen, wird der gewünschte Alarm ausgelöst. Der Nutzer wird daraufhin per Push, E-Mail, automatisiertem Anruf oder SMS kontaktiert.

Vor einiger Zeit haben wir hier im Blog Kunden gesucht, die Smart Home ein Jahr lang testen wollen. Welche Erkenntnisse konnten Sie aus dieser Testphase gewinnen?

Insgesamt haben wir das System bei 18 Testkunden im Einsatz gehabt. In einer anschließenden Befragung haben Sie uns Feedback gegeben. Ziel war es, eventuell bestehende Probleme bei der Bedienung sowie Fehler in Software und Hardware aufzudecken und zu beseitigen.

Smart Home App

Unsere Testkunden konnten die Smart Home App intuitiv bedienen.

Die Befragung hat gezeigt, dass unsere Tester die daheim-App intuitiv bedienen konnten. Auch die Installation der einzelnen Komponenten in die Haussteuerung ging den meisten leicht und unkompliziert von der Hand. Lediglich einen bestimmten Typ von LED-Lampen einzubinden, bereitete einigen Nutzern Probleme. Diesen Fehler haben wir behoben.

Darüber hinaus wollten wir mehr über die Anforderungen und Bedürfnisse der Nutzer erfahren, um Smart Home nah am Kunden weiter zu entwickeln. Viele Tester hatten zum Beispiel den Wunsch, die eigenen vier Wände auch von unterwegs aus überwachen zu können. Diesem Sicherheitsbedürfnis werden wir mit unserem Modul Schutz zukünftig gerecht.

Als Produktmanager haben Sie das System sicher auch schon selbst getestet. Wie sind Ihre Erfahrungen?

Ich habe „daheim. Smart Home von hier“ seit einiger Zeit in meiner Wohnung installiert. Anfangs musste ich mich an den Komfortgewinn erst gewöhnen. Öfters kam ich abends von der Arbeit nach Hause und die Heizkörper waren kalt. Wenn ich früh das Haus verlasse, drehe ich die Thermostate herunter, um Energie zu sparen.

Auf dem Heimweg habe ich in der ersten Zeit einfach vergessen, dass ich meine Heizkörper per Smartphone jetzt auch schon von unterwegs steuern kann, damit es bereits angenehm warm ist, wenn ich die Wohnung betrete. Diese neue Möglichkeit habe ich jedoch schnell verinnerlicht.

Das folgende Video fasst die Funktionen von Smart Home nochmal übersichtlich zusammen:

Möchten Sie mehr über unser Smart Home Produkt erfahren? Dann besuchen Sie uns doch auf der Messe HAUS am Stand N7 in Halle 4.

Wir verlosen 5×2 Freikarten. Schreiben Sie mir bis zum 26. Februar per Kommentar unter diesem Blogbeitrag, welches Modul Sie nutzen würden.

Veröffentlicht von Matthias Queitsch am 17. Februar 2017 11:21 in Energie, Spartipps, Wissen
Abgelegt unter:

Kommentare

13 Reaktionen zu “Smart Home: Modernes Wohnen dank Haussteuerung”
  • Von Monika Franke

    Ich interessiere mich vorrangig für das Modul "Schutz". Außerdem wünschte ich mir eine genauere Beschreibung über das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten mit der Steuerungsbox. Von Interesse wären auch die Investitions- und Folgekosten. Antworten

  • Von Jörg Bremert

    Mein Interesse konzentriert sich auf die Module "Licht" und "Schutz". Bezüglich Preisen, Unterhaltskosten und ob das Modul "Wärme" auch bei einer Fußbodenheizung praktikabel wäre, würde ich mich gern auf der Messe HAUS beraten lassen. Antworten

  • Von Veronika bürger

    Ich interessiere mich nur für das Modul Schutz. Was sind die Voraussetzungen und was für kosten fallen an? Antworten

  • Von Stephanie Ulbrich

    Wir interessieren unsvorrangig für das Modul "Schutz ". Vorallem auch die Investitionskosten und folgende Kosten. Antworten

  • Von Sandro F

    Schade, dass ich das erst so spät hier lese.

    Trotzdem (eventuell liest das hier ja noch jemand):

    Welcher Funkstandard wird verwendet? Ist das Ganze zertifiziert? Funktionieren damit auch "Fremdsensoren/Aktoren"?

    Was passiert, wenn die Box neugestartet wird? Welchen Wert zeigen dann die batteriebetriebenen Sensoren nach dem Neustart in der App an? Antworten

    • Von Torsten Schäller

      Hallo Sandro F.,

      für unser Produkt "daheim. Smart Home von hier" verwenden wir die Funkstandards Z-Wave (Module Wärme, Schutz und Fürsorge), ZigBee (Modul Licht) und WLAN (für die optionalen Kameras im Schutz-Modul). Fremdsensoren können nicht in unser System eingebunden werden.

      Ein Neustart der Steuerungsbox hat keinen Einfluss auf die Funktionen. Die App zeigt den aktuellen Wert der batteriebetriebenen Sensoren an. Gegebenenfalls müssen Sie die Anzeige in der App aktualisieren.

  • Von Sandro F

    Hallo Herr Schäfer,

    wenn keine Fremdsensoren eingebunden werden können, nehme ich an, dass Sie auch keine Z-Wave-Zertifizierung haben, oder?

    Weiterhin:

    Nehmen wir mal an, währen eines Reboots der Box, wird ein Türkontakt geöffnet. Welchen Wert zeigt die App nun an? Vermutlich den Wert, den der Türkontakt zuletzt gemeldet hat. Dadurch würde man ja dann als Kunde "belogen" werden, oder? Inwieweit kann ich mich dann auf ein "Schutz"-Modul verlassen? Antworten

  • Von Torsten Schäller

    Hallo Sandro F.,

    sowohl die Box als auch diejenigen Komponenten, die nach Z-Wave miteinander kommunizieren, sind von der Z-Wave-Alliance zertifiziert (sonst dürften wir sie nicht mit der Nennung "Z-Wave" verkaufen).

    Die Einschränkung der Komponenten auf unserer Plattform ist unabhängig von der Zertifizierung. Wir schränken die verwendbaren Komponenten ein, weil wir für den Anwender eine Vorauswahl hinsichtlich Qualität, Zuverlässigkeit und Funktion treffen.

    Zur Reboot-Frage: Wird während eines Reboots der Box von einem Sensor ein neuer Zustand gemeldet, ist dieser direkt in der Sekunde nach dem Reboot nicht sichtbar. Wenn eine konventionelle Alarmanlage abgeschaltet ist, kann sie übrigens auch keine Zustandsänderungen von Sensoren verarbeiten. Allerdings wird vom Sensor bemerkt, dass die Box nicht erreichbar ist.

    Hintergrund: Z-Wave sieht für eine erhöhte Zuverlässigkeit vor, dass Kommunikation jeweils gegenseitig bestätigt werden muss. Der Sensor versucht nachfolgend in bestimmten Intervallen diese Zustandsänderung erneut so lange an die Box zu senden, bis die Box den Empfang quittiert.

    Rauchmelder senden ihren aktuellen Zustand unverzüglich neu, sobald die Box rebootet ist. Es handelt sich hier um sogenannte FLiRS-Geräte (Frequently Listening Routing Slaves), die permanent mit der Box verbunden sind.

    Betreiben Sie die Bewegungsmelder mit stationärer Stromversorgung (ein Kabel ist im Lieferumfang), senden auch diese Geräte Ihren Zustand unverzüglich nach Reboot der Box neu.

    Für die Tür-/Fensterkontakte gilt: Es wird zwischen Batterielaufzeit und Sicherheit abgewogen und versucht, ein für den Anwender optimales Gleichgewicht zu finden. Der Sensor versucht einige Male, in Intervallen im Millisekundenbereich, den Zustand erneut zu senden. Sollte die Box den Empfang nicht quittieren, verlängert sich das Zeitintervall auf ein oder mehrere Minuten, dann Stunden.

    Übrigens: Wenn Sie das nicht selbst veranlassen, führt die Box keinen Reboot aus. Und selbst wenn das Internet ausfallen sollte, ist die Alarmanlage noch aktiv: Sie erhalten in diesem Fall keine Benachrichtigung per App, aber eingestellte Sirenen werden trotzdem aktiviert. Antworten

  • Von Sandro F

    Hallo Herr Schäller,

    das ist so aber nicht ganz richtig. Natürlich können Sie für ihre eigenen Sensoren die optimale Bedienbarkeit gewährleisten. Allerdings müssen fremde Sensoren doch zumindest als unbekanntes Geräte einlernbar sein und es müssen auch die (um technisch zu werden) Command-Classes unterstützt werden, die auch ihre "eigenen" Sensoren/Aktoren unterstützen.

    Die Türkontakte senden also jede Millisekunde ihren Status zum Controller? Dann müssen doch die Batterien sehr schnell verbraucht sein, oder? Antworten

    • Von Torsten Schäller

      Hallo Sandro F.,

      bei der - um technisch zu bleiben - Inclusion werden natürlich sämtliche Command Classes im Device Interview abgefragt. Hierbei setzen wir für jedes Gerät, das wir in unserem System unterstützen, eine ganz bestimmte Menge an Command Classes voraus und prüfen darauf.

      Durch dieses Verfahren stellen wir sicher, dass diejenigen Funktionen, die wir in daheim verwenden, auch wirklich vom Gerät unterstützt und - besonders wichtig - auch wirklich korrekt erkannt und vom Gerät gemeldet werden (einen durchschnittlichen Endanwender möchten wir nicht auffordern, ein Interview-Refresh durchzuführen).
       
      Zusätzlich prüfen wir bspw. auf die Merkmale zwManufacturerId, productTypeId, productId. Damit erkennen wir, ob es sich wirklich um z.B. einen Tür-/Fenster-Kontakt von Zipato handelt. Stimmt diese Kombination nicht, wird das Gerät nicht zugelassen.

      Wir stellen so unter anderem für den Endkunden sicher, dass seine Bedienungsanleitung z.B. hinsichtlich Position von Knöpfen, Batteriehinweisen etc. korrekt ist und auch die Support-Hotline, die auf diese Komponenten geschult ist, dem weniger technisch versierten Endkunden qualifizierte Hinweise geben kann.

      Grundsätzlich schränken wir die Geräteauswahl also ein, um vom Kunden keine Kenntnis der Z-Wave-Spezifikationen und von Geräten unterstützten Command Classes zu verlangen und selbst bei funktionsgleichen Geräten nicht mit eventuell anschließenden manuellen Konfigurationsarbeiten zu belästigen.

      Als Anbieter hat man die Wahl, die Konfiguration sehr generisch zu gestalten und dabei vom Anwender technische Vorkenntnis zu verlangen oder die Auswahl der Komponenten einzuschränken und dafür anwenderfreundlicher zu gestalten.

      Zur anderen Rückfrage:
      Die Sensoren senden natürlich nicht jede einzelne Millisekunde, sondern mit einem Intervall im Millisekundenbereich - sonst wäre die Batterie selbstverständlich sehr schnell leer. Hierbei sieht Sigma für die bei uns eingesetzte Chipserie ein erstes Intervall von ca. 50-90 Millisekunden in angemessener Wiederholungsanzahl (ca. 5-10 Mal) für die Sicherung auf der Transportschicht vor.

      Wird dabei vom Gateway weiterhin keine Bestätigung (ACK) gesendet, vergrößert der Hersteller das Intervall, allerdings nach eigenem Ermessen bis hin zum ursprünglichen Wakeup-Intervall, eben als Balance zwischen Nutzererlebnis und Batterielaufzeit.

  • Von Sandro F

    Hallo Herr Schäller,

    danke für die ausführlichen Informationen.

    Bezüglich Fremdgeräten sagt die Zwave-Spezifikation aber eindeutig:

    "Z-Wave certification ensures that all Z-Wave products work together with each other regardless of brand, including backward-compatibility between versions. The certification process includes technical testing, programs for uniformity of marks, and enforcement of the certification standards."

    Quelle: http://z-wavealliance.org/z-wave_certification_key_to_interoperability/

    Wenn Sie Fremdgeräte ausschließen, frage ich mich, wie das Ganze dann ein gültiges Z-Wave-Zertifikat bekommen hat.

    Bezüglich der batteriebetriebenen Geräten und deren Rückmeldung:

    Selbst wenn es sich um ein Intervall im Millisekundenbereich handelt, müssen die Batterien doch auch sehr schnell leer sein.

    Ein üblicher Türkontakt meldet sich beispielsweise einmal am Tag zurück (Standard-Wakeup-Intervall), wenn er nicht durch einen Kontakt ausgelöst wurde.
    Das bedeutet quasi auch, dass die Zentrale erst nach einem Auslösen des Kontakts bzw. nachdem der Sensor aufwacht, mitbekommen kann, in welchem Zustand sich der Sensor befindet.

    Und der Sensor bekommt natürlich auch nicht automatisch mit, wenn die Zentrale nicht erreichbar war. Dazu müsste er in regelmäßigen Abständen den Zustand der Zentral abfragen, was natürlich auch die Batterien sehr schnell leeren würde.

    Es geht also nicht um die Sicherstellung der korrekten Übermittlung eines Zustands, wenn die Zentrale erreichbar ist, sondern darum, wie der Sensor außerhalb seines Wake-Ups weiß, dass er seinen Zustand erneut übermitteln soll, wenn die Zentrale nicht erreichbar war. Antworten

    • Von Torsten Schäller

      Hallo Sandro F.,

      die Zertifizierung bzw. die Grundsätze zur Interoperabilität der Z-Wave-Alliance legen fest, dass alle Z-Wave-Komponenten (hinsichtlich Hersteller, Funktion, Herstellungsdatum, Software- und Protokollversion) untereinander kompatibel sind. Das ist bei uns gegeben - sonst könnte bspw. die Zipato-Steuerungsbox nicht mit dem Danfoss-Thermostat kommunizieren.

      Der Ausschluss von bestimmten Komponenten erfolgt in dem Layer darüber - also in unserer App bzw. unserem Backend. Dies geschieht aus den bereits genannten Gründen und verletzt die Grundsätze der Z-Wave-Alliance nicht.

      Das konkrete Vorgehen beim Reboot ist geräteabhängig:

      - Rauchmelder: Da dies ein FLiRS-Gerät (frequently listening routing slave) ist, fragt die Box den Zustand nach dem Reboot ab. Das geschieht durch sogenannte Wakeup-Beams. In dem Zeitraum bis zu einem neuen Status wird der vorherige Status verwendet. Die Wakeup-Beams im genannten Fall bei den Rauchmeldern werden alle 1000ms gesendet - es dauert also maximal ca. 1010ms, bis der Box der aktuelle Status bekannt ist.

      - Bewegungsmelder: Sind diese batteriebetrieben, dauert es 1) zwischen 50ms und 12h, bis der Box ein neuer Status bekannt ist, wenn der Bewegungsmelder selbst keine Zustandsänderung erkennt oder 2) zwischen 50ms bis zum Detektieren eines neuen Events durch den Bewegungsmelder. Ist der Melder netzbetrieben, wird durch die Box unverzüglich ein aktueller Status abgefragt, da der Melder dauerhaft in Verbindung mit der Box steht (also sogar noch schneller als beim genannten FLiRS).

      - Tür-/Fensterkontakt: Es dauert zwischen 50ms und 12h, bis der Box ein neuer Status bekannt ist, wenn der Sensor selbst keine Zustandsänderung erkennt. Wird ein neues Event vom Sensor delektiert, dann wird dieser neue Zustand der Box unverzüglich bekannt gegeben. (Hier verweise ich auf meine Ausführungen bzgl. der sukzessiven Intervallverlängerungen bei fehlender Bestätigung (ACK) im Post vom 16. März 2017 um 13:53 Uhr)

      Für die Zwischenstecker gilt die Prozedur äquivalent zum netzbetriebenen Bewegungsmelder, das Thermostat verhält sich analog zum Tür-/Fensterkontakt.

  • Name*

  • E-Mail*