Nachgefragt: Was wurde aus… Jakob Wilk?

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Jakob Wilk vor der Hauptverwaltung unseres Unternehmens

Geschafft: Nach seiner Diplomarbeit ist Jakob Wilk direkt in unser Unternehmen eingestiegen.

Vor zwei Jahren schrieb ich in einem Blogbeitrag darüber, was mir am Studium gefällt. Damals studierte ich Wirtschaftsinformatik an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Dresden, hatte bereits ein Praktikum bei ENSO absolviert und steckte gerade mitten in meiner Abschlussarbeit in der Abteilung Informationstechnik (IT) des Unternehmens.

Wie es für mich anschließend weiter ging? Das erfahren Sie hier. 

Meine Diplomarbeit habe ich in der Zwischenzeit abgeschlossen und verteidigt. Jetzt bin ich Diplom-Wirtschaftsinformatiker (FH). ;)

Zwar war zum Ende meines Studiums keine Stelle in der ENSO-IT frei, aber in der Abteilung „Anwendungsbetreuung Abrechnung“. Bereits als Student habe ich mit den Kolleginnen und Kollegen dort zusammengearbeitet und mich sehr wohl gefühlt. Das gab den Ausschlag, mich dort zu bewerben – mit Erfolg.

Jakob Wilk an seinem Arbeitsplatz

Meine Programmierkenntnisse aus dem Studium helfen mir bei meiner Arbeit sehr.

Als Anwendungsbetreuer ist es meine Aufgabe, Formulare, die unser Unternehmen regelmäßig nutzt, in der Unternehmenssoftware SAP anzupassen. Das können zum Beispiel Rechnungen oder Kundenanschreiben sein.

Ich sorge dafür, dass sie technisch korrekt sind und dem ENSO-Layout entsprechen. Dabei arbeite ich rechtliche und fachliche Neuerungen ein. Diese können sich zum Beispiel aus Änderungen im Energiewirtschaftsgesetz ergeben oder aus den Fachabteilungen, wie dem Marketing, selbst kommen.

Darüber hinaus bin ich an verschiedenen Projekten beteiligt, die einen Großteil meiner Arbeitszeit ausmachen. Meist arbeiten wir dabei in Teams. Gemeinsam analysieren, planen und testen wir technische Neuerungen, die wir anschließend umsetzen.

Mir gefällt, dass ich meine Arbeitstage gut strukturieren kann. Vorausgesetzt, es tritt kein Fehler im SAP-System auf, zum Beispiel aufgrund falscher Datenkonstellationen, den meine Kollegen und ich schnellstmöglich beheben müssen.

Mein Studium der Wirtschaftsinformatik hat mich gut auf das Arbeitsleben vorbereitet. Das dort erworbene Fachwissen, beispielweise meine Programmierkenntnisse, hilft mir im Berufsalltag sehr. Zudem haben wir schon zu Studienzeiten oft in Gruppen zusammengearbeitet, um komplexe Aufgaben zu bewältigen. Bei Praktika und Tätigkeiten als Werkstudent lernte ich die betrieblichen Abläufe kennen. So wurde ich fit für die Aufgaben in einem großen Unternehmen.

Jakob vor der HTW Dresden mit seiner Diplomarbeit

Auch wenn ich mich gern an mein Studium zurückerinnere, freue ich mich, endlich mein Diplom in der Hand halten zu können.

Ich erinnere mich gern an meine Zeit als Student. Mir gefiel zum Beispiel der starke Zusammenhalt in unserer Studiengruppe. Wir haben gemeinsam gelernt, viel gelacht, während der Prüfungszeiten gemeinsam gezittert und anschließend natürlich auch gefeiert. Ich halte zu einigen Kommilitonen bis heute engen Kontakt und finde es manchmal überraschend, in welche Richtungen sie sich nach dem Studium orientiert haben.

Mit 16 Jahren legte ich den Realschulabschluss ab. Damals hätte ich nie gedacht, dass ich mal ein Diplom in der Hand halten werde. Auch wenn es abgedroschen klingt: Ich kann jedem, der vor der Berufswahl steht, nur raten, seine beruflichen Ziele auch zu verfolgen und sich nicht entmutigen zu lassen.

Wichtig finde ich auch, Dinge zu beenden, die man begonnen hat. Auch wenn sich zeigt, dass die Ausbildung oder das Studium im ersten Anlauf nicht das Richtige sind. Wer weiß, wofür das Wissen und die Erfahrungen später noch nützlich sein können.

Veröffentlicht von Mitarbeiter/in am 23. August 2016 11:03 in Karriere

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