Mitarbeitersteckbrief: Vom Elektriker zum Webmaster

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ENSO-Webmaster Torsten Barthel

Webmaster Torsten Barthel verbringt seine Freizeit am liebsten in der Natur.

Eine neue Blogserie geht an den Start: Wir haben sie Mitarbeiter-Steckbriefe genannt. Sie lernen darin ENSO-Kollegen aus ganz unterschiedlichen Unternehmensbereichen kennen und erfahren mehr über ihren beruflichen Werdegang, ihren Arbeitsalltag und die Zeit nach Feierabend. Los geht es heute mit unserem Webmaster.

Name: Torsten Barthel
Alter: 41 Jahre
Wohnort: Südlich von Dresden
Arbeitsaufgabe/Funktion: Webmaster

Was wollten Sie als Kind werden?

Bäcker fand ich toll, weil mein Opa Bäckermeister war und mir die Backstubengeschichten bis heute in Erinnerung sind. Und dann hatte er noch so einen alten Meisterbrief – den fand ich als Kind richtig cool.

Wie sind Sie zu ENSO gekommen?

Als Jugendlicher war das mit dem Bäcker nicht mehr so interessant – zeitig aufstehen und so weiter. Das Elektrikerhandwerk gab es mittlerweile auch in der Familie. Getreu dem Motto „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“ begann ich 1989 eine Lehre als Elektromonteur beim VEB Energiekombinat Ost, einem Vorgängerunternehmen von ENSO.

Mit der Wende wurde aus dem Energiekombinat die ESAG, aus dem Elektromonteur der Energieelektroniker. Nach der Lehre arbeitete ich als Netzmonteur und qualifizierte mich zum Industriemeister Elektrotechnik. Nun hatte ich auch so einen Meisterbrief in der Hand. Mit dieser Qualifikation war der Weg zum Anschlussbearbeiter geebnet. Mehrere Jahre habe ich nun für die Kunden im Osterzgebirge Netzberechnungen durchgeführt, Hausanschlüsse geplant und sie zu Themen rund um die Energie beraten. Nach einer Umstrukturierung bei ESAG landete ich 2001 über Nacht in der Abrechnungsabteilung.

Diese Gelegenheit habe ich genutzt, um mich beruflich neu zu orientieren. Neben einer technischen Qualifikation sollte nun noch der Blick für die kaufmännischen Zusammenhänge im Unternehmen geschärft werden. Deshalb studierte ich berufsbegleitend BWL. Mit dem Mut zur Veränderung, dem Interesse für das “Web” und die neuen Medien wurde ich in der Marketingabteilung für die Stelle Internet besetzt. Seit dieser Zeit betreue ich die Online-Kommunikation im Unternehmen. Dank vieler erfahrener Partner und dem Vertrauen der Vorgesetzen ist mir dieser Schritt in meinem Berufsleben gelungen.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

Bei ENSO bin ich für den Internetauftritt zuständig. Gemeinsam mit vielen Kolleginnen und Kollegen kümmere ich mich täglich darum, dass Besucher von www.enso.de alle wichtigen Infos rund um ENSO finden.

Einen Großteil des Tages verbringe ich mit Projektarbeit. Zum Beispiel planen wir momentan eine neue Internetseite zum Thema Karriere bei ENSO. Dort finden Sie in Zukunft nicht nur Informationen zu den Ausbildungsberufen, sondern auch eine Stellenbörse. Um Trends und Entwicklungen in meinem Aufgabenbereich nicht zu verpassen, besuche ich Seminare, Konferenzen und bilde mich berufsbegleitend weiter. Ach, hin und wieder schreibe ich auch mal einen Blogbeitrag. ;)

Was bereitet Ihnen bei Ihrem Job am meisten Freude?

Die Arbeit in einem Themengebiet, welches sich sehr schnell entwickelt. Das erfordert nicht nur fachliches Wissen, sondern auch ein Gespür für Menschen, Trends und Entwicklungen. Des Weiteren gefällt mir, dass ich mit meiner Arbeit und etwas Überzeugungskraft Dinge im Unternehmen aktiv gestallten kann.

Wobei können Sie am besten entspannen?

In erster Linie beim Sport. Da ist es egal, ob zu Fuß oder per Fahrrad – Hauptsache Natur. Aber auch im Sommer auf der Terrasse oder im Winter auf dem Sofa, zusammen mit  Familie und guten Freunden kann ich schnell meine Akkus wieder aufladen.

Veröffentlicht von Mitarbeiter/in am 1. August 2014 13:55 in Karriere

Kommentare

Eine Reaktion zu “Mitarbeitersteckbrief: Vom Elektriker zum Webmaster”
  • Von Jan

    Vielen Dank für den interessanten Artikel. Wieder mal ein gutes Beispiel, dass sich das Leben oft in eine ganz andere Richtung entwickeln kann. Als Elektriker kann man seine Erfahrungen mithilfe eines Blogs sehr gut weitergeben.
    Mit besten Grüßen,
    Jan von [Link entfernt. Bitte beachten Sie unsere Kommentarrichtlinien. Die Redaktion] Antworten

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