Mitarbeitersteckbrief: Ausbildungsleiter mit Schwung

  • Beitrag abonnieren
  • Beitrag empfehlen 5
  • 0
André Göldner tanzt Boogie-Woogie

Nach Feierabend tanzt André Göldner gern Boogie-Woogie.

Unser technischer Ausbildungsleiter André Göldner war schon immer sportbegeistert. Ob auf dem Fahrrad, auf Skiern oder dem Tanzparkett – in Bewegung zu bleiben, ist für ihn nach wie vor das A und O. In unserem Ausbildungszentrum in Dresden sorgt er dafür, dass unsere technischen Azubis ihren Schwung nicht verlieren.

Was sein Interesse an der Elektrotechnik als Kind geweckt hat und was an den Jugendlichen von heute anders ist als früher, erzählt er in seinem Mitarbeitersteckbrief.

Name: André Göldner
Wohnort: Kesselsdorf bei Dresden
Arbeitsaufgabe: technischer Ausbildungsleiter

Was wollten Sie als Kind werden?

Als Kind hatte ich noch keine konkreten Vorstellungen von meiner beruflichen Zukunft. Feuerwehrmann oder Lokführer zu werden, war kurzzeitig mal mein Traum. Aber welcher Junge hat den nicht?

Seit meiner Jugend bedeutet mir Sport sehr viel. Turmspringen, Ringen oder Tanzen habe ich regelmäßig betrieben. Doch zum Profisportler hat es leider nicht gereicht.

Wie sind Sie zu ENSO gekommen?

Schon in meiner Schulzeit hat mir der praktische Unterricht sehr viel Spaß gemacht. Einen Bürojob konnte ich mir damals nicht vorstellen.

Mein Vater arbeitete in der Schaltwarte im Kraftwerk Nossener Brücke in Dresden. Wenn er in seiner Freizeit bei uns zu Hause Arbeiten an der Elektrik durchführte, schaute ich ihm oft über die Schulter. Das weckte mein Interesse an der Elektrotechnik.

Eines Tages schenkte er mir eine elektrische Modelleisenbahn. Diese aufzubauen und regelmäßig zu erweitern, machte mir großen Spaß. Nach mehreren Gesprächen mit meinen Eltern und dem Bewerbungsgespräch beim damaligen Energiekombinat Ost stand für mich fest, dass ich Elektromonteur werden wollte. Von 1978 bis 1980 habe ich dort meine Ausbildung absolviert.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

Einen geregelten Arbeitsbeginn gibt es bei mir nicht. Wenn ich eine Gruppe von Auszubildenden betreue, muss ich zwischen 6:30 Uhr und 6:45 Uhr im Ausbildungszentrum sein, um letzte Vorbereitungen für den Unterrichtsbeginn um 7:00 Uhr zu treffen. Anschließend stehe ich den Auszubildenden bis zu ihrem Feierabend gegen 15:45 Uhr bei ihren praktischen Tätigkeiten zur Seite. Dabei halten sie mich ganz schön in Schwung. Oft erledige ich anschließend noch Büroarbeit, die den Tag über liegen geblieben ist.

Betreue ich keine Auszubildenden, beginne ich zwischen 7:00 Uhr und 7:30 Uhr im Büro. Ich stimme Ausbildungspläne mit den Kollegen ab, koordiniere den Einsatz von Azubis und Berufsakademie-Studenten in den unterschiedlichen Bereichen unseres Unternehmens, bereite Einstellungstests und Bewerbungsgespräche vor, beantworte Anfragen von Schülern, die sich für ein Praktikum bei uns interessieren und, und, und …

Was bereitet Ihnen bei Ihrem Job am meisten Freude?

Unsere Auszubildenden auf dem Weg in ihre berufliche Zukunft zu begleiten. Wenn die Jugendlichen zu Beginn der Ausbildung mit großen Augen vor einem sitzen und am Ende der Ausbildung mit Wissen und praktischen Erfahrungen in die Arbeitswelt entlassen werden, haben meine Ausbilderkollegen und ich einen guten Job gemacht. Werden unsere Azubis von der Industrie- und Handelskammer (IHK) als Kammer-, Landes- oder Bundesbeste geehrt, sind wir Ausbilder besonders stolz.

Natürlich erlebe ich immer wieder Momente, die mich an meine eigene Berufsausbildung erinnern und in denen ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen kann. Doch es gibt auch große Unterschiede zu früher: Die Jugendlichen kommunizieren über andere Wege miteinander, sie sind unbekümmerter und legen mehr Wert auf die Vereinbarkeit von Beruf, Freizeit und Familie.

Wobei können Sie am bestem entspannen? 

Am liebsten entspanne ich bei Sport und Bewegung an der frischen Luft. Im Winter ist es der Abfahrtslauf im Gebirge, wo die Hänge auch gern etwas steiler und länger sein können. In der wärmeren Jahreszeit erkunde ich mit dem Fahrrad die nähere Umgebung. Manchmal lasse ich auch das Auto zu Hause stehen und fahre mit dem Rad zur Arbeit. Auf dem Rückweg muss ich dabei einen Höhenunterschied von circa 200 Metern bewältigen.

Ein weiteres Hobby ist Boogie-Woogie. Zweimal in der Woche kann ich bei diesem Swing-Tanz sehr schnell vom Arbeitsalltag abschalten und entspannen.

Veröffentlicht von Mitarbeiter/in am 22. April 2016 10:04 in Karriere

Kommentare

Es wurden noch keine Kommentare verfasst!

  • Name*

  • E-Mail*