Mehr als bloß mal reinschnuppern – mein Mentoring bei ENSO

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Das bin ich vor dem Eingang des IHI in Zittau.

Mentee – jemand, der von einem Mentor oder einer Mentorin betreut wird“ (Duden)

Gestatten, ich bin ein Mentee: Jessica Etzold, 23 Jahre alt, Master-Studentin im Studiengang Internationales Management am Internationalen Hochschulinstitut Zittau und seit April 2012 Mentee bei ENSO.

Ich muss zugeben, dass ich den Begriff überhaupt nicht kannte, bis ich selber zum Mentee wurde. Von Kommilitonen hatte ich gehört, dass sie sich beim Mentoringnetzwerk der Hochschule Zittau/Görlitz angemeldet hätten und bereits zum ersten Gespräch mit der Koordinatorin eingeladen seien.

„Da kann man mal in ein Unternehmen reinschnuppern und bekommt einen Betreuer, der einem alles zeigt und erklärt.“, hieß es. „Na gut“, dachte ich, „das klingt gar nicht schlecht. Ein paar Einblicke in die Praxis können ja schließlich nie schaden.“

Dabei ist Mentoring im Grunde viel mehr als „mal in ein Unternehmen reinschnuppern“. Für den Zeitraum von zirka einem halben Jahr bekomme ich eine Führungskraft als Mentor, die mir einen Einblick in ihren Arbeitsalltag gewährt. So kann ich herausfinden, was es eigentlich heißt, Führungskraft zu sein und welche Herausforderungen zu bewältigen sind – für eine Studentin eine prima Sache. Also: gleich anmelden!

Heute ist ENSO-Tag: Erst im Gespräch mit meinen beiden Mentoren …

Kurze Zeit später ging es darum, aus 78 zur Verfügung stehenden Unternehmen und Einrichtungen etwas Passendes für mich zu finden.

Da hörte ich das erste Mal von ENSO, wo sich die Gelegenheit bieten würde, gleich zwei Mentoren aus unterschiedlichen Bereichen zu bekommen, nämlich aus der Personalentwicklung und der Unternehmenskommunikation.

Das passte wunderbar zu meinen Studienschwerpunkten – Personal und Marketing – und so fuhr ich schon bald die schöne Strecke von Zittau nach Dresden, um erst Dörk Neumann und etwas später auch Claudia Weinhold kennen zu lernen.

… dann mit Claudia Weinhold in ihrem Büro – wir tauschen uns zum Blog-Beitrag aus.

Auf Anhieb waren mir beide sehr sympathisch und auch von ENSO hatte ich einen rundum positiven Eindruck.

Seitdem haben wir in unseren monatlichen Treffen schon viele interessante Themen, wie Umgang und Kommunikation mit Mitarbeitern, Delegieren von Aufgaben oder auch Vereinbarkeit von Beruf und Familie besprochen. Dadurch habe ich einen guten Einblick in die Arbeit und täglichen Herausforderungen meiner Mentoren gewinnen können.

Was ich besonders schätze, ist, dass beide Mentoren immer auf meine Interessen Rücksicht nehmen und ich sie alles fragen darf, was mir auf der Seele brennt. Außerdem ist mein Mentoring sehr abwechslungsreich.

Neben den Gesprächen mit Frau Weinhold und Herrn Neumann darf ich an Besprechungen teilnehmen und bei anderen Mitarbeitern hospitieren. So lerne ich auch die Mitarbeiter und ihre Arbeitsbereiche ein Stück weit kennen.

Beispielsweise stellte mir Stephanie Koreng aus der Personalabteilung das betriebliche Eingliederungsmanagement von ENSO vor und ich durfte Anneliese Schulze aus der Unternehmenskommunikation zum Ausbildungszentrum begleiten, wo der letzte Check für den Tag der offenen Tür erfolgte.

Schade, dass sich mein Mentoring nun langsam dem Ende entgegen neigt… Dann bin ich kein Mentee mehr, sondern wieder Vollzeit-Studentin.

Veröffentlicht von Gastautor am 23. November 2012 13:01 in Karriere

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