Lampentausch – Lohnt sich das?

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Quelle: www.baumesse-haus.de

Wussten Sie, dass die Beleuchtung nur rund 2 Prozent des Energieverbrauchs im Haushalt ausmachen soll? Ich bisher nicht. Erst seit ich zusammen mit meinen Kollegen in den Vorbereitungen für die Messe HAUS stecke, bin ich schlauer. Dort präsentiert sich ENSO vom 01. bis 04. März mit einem Stand auf dem Messegelände Dresden in der Fachausstellung ENERGIE. Ein kleiner Tipp: Wir verschenken Eintrittskarten für die Messe HAUS. Lesen Sie den Beitrag, um mehr zu erfahren.

Lohnt es sich überhaupt, alte Glühlampen gegen energiesparendere zu ersetzen, wenn die Beleuchtung sich so gering auf den Energieverbrauch im Haushalt auswirkt? Ich habe nachgerechnet. Und war überrascht, was dabei herausgekommen ist.


Energiesparlampen & Co. sind ernst zu nehmende Alternativen

Obwohl Glühlampen mit einer Leistung ab 60 Watt aufwärts nicht mehr im Handel sind, gehöre ich zu den Menschen, die von ihren Altbeständen zehren. Zum Teil aus Bequemlichkeit, zum Teil aus ästhetischen Gründen. Eine Energiesparlampe ist eben doch nicht so hell wie eine herkömmliche Glühlampe und der Warmton kann ebenfalls nicht mithalten. Das sind Meinungen, die ich oft auch in meinem Bekanntenkreis höre. Doch stimmt das überhaupt?

Fakt ist, die Lichttechnologien haben sich in den letzten Jahren rasant entwickelt. Neben der Energiesparlampe kann man Halogenstrahler und zunehmend LED-Leuchten kaufen, die genauso viel Licht wie herkömmliche Glühlampen erzeugen. Das war mir nicht bewusst. Schauen Sie selbst:

Energiesparende Beleuchtung

Neue Lampen rechnen sich

Was lässt sich nun konkret sparen? Ich habe bei mir zu Hause alle Glühlampen gezählt, die täglich ihren Dienst verrichten. Insgesamt sind es 35 Lampen von 25 bis 100 Watt. Gehe ich davon aus, dass jede Glühlampe am Tag rund 4 Stunden brennt und würde eine 60-Watt-Lampe gegen ein energiesparendes 12-Watt-Exemplar ersetzen, fielen im Jahr rund 17 Euro weniger Stromkosten an. Nicht schlecht. Tausche ich alle meine 35 Lampen, beträgt die jährliche Ersparnis sogar über 500 Euro. Kaum zu glauben. Es wird Zeit für einen Lampentausch!

Oder doch nicht? Einen Aspekt darf ich nicht aus den Augen lassen: die Anschaffungskosten. Und die sind im Moment noch recht hoch, so dass der Einspareffekt in meinem Fall nicht im ersten, sondern erst im zweiten Jahr einsetzt. Da Energiesparlampen etwa zehn Mal länger halten als herkömmliche Lampen, lohnt sich die Investition. Um es anschaulicher zu machen: Rund 1.000 Stunden Lebensdauer geben die Hersteller für normale Glühlampen an – im Vergleich zu 10.000 für die energiesparende Alternative.

Noch größer wäre die Ersparnis, wenn ich mich für LED-Leuchten entscheide, weil diese bis zu 45.000 Stunden im Einsatz bleiben können. Hier muss sich allerdings erst etwas bei den Preisen tun, ehe ich mich zum Kauf entschließen werde. Aktuell liegen sie deutlich über denen von Energiesparlampen. Das zumindest hat meine Recherche ergeben: Während eine 12-Watt-Energiesparlampe unter 10 Euro zu haben ist, kostet eine LED-Lampe mit der selben Leistung 30 Euro und mehr. Je nach Anbieter und Lampentyp variieren die Preise. Die Spannweite ist sehr groß.

Wie sehen Sie das? Sind Sie schon auf Energiesparlampen umgestiegen? Oder noch unentschlossen?

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Quelle: www.baumesse-haus.de

Ein Besuch am ENSO-Stand bringt Licht ins Dunkel

Am ENSO-Stand H6 in Halle 4 auf der Messe HAUS können Sie sich vom 01. bis 04. März an einer Lichtwand die Leuchtkraft und den Warmton verschiedener Lampen anschauen, miteinander vergleichen und sich zu Vor- und Nachteilen informieren. Meine Kollegen stehen Ihnen gern mit Rat und Tat zur Seite. Vielleicht fällt Ihnen die Entscheidung danach leichter.

Ich habe noch einen Tipp für Sie: Wenn Sie an Eintrittskarten für die Messe interessiert sind, dann hinterlassen Sie einen Kommentar, gern auch zum Thema selbst. An die ersten 10 Kommentatoren/innen verschenken wir 10 x 2 Tickets. Ich drücke Ihnen die Daumen!
 
P.S. Bitte Ihre E-Mail-Adresse zu Ihrer eigenen Sicherheit nicht im Kommentarfeld angeben. Sie hinterlegen Ihre Kontaktdaten, nur für uns sichtbar, in dem Moment, wo Sie den Kommentarregeln zustimmen.
 
Veröffentlicht von Claudia Weinhold am 21. Februar 2012 07:12 in Energie

Kommentare

13 Reaktionen zu “Lampentausch – Lohnt sich das?”
  • Von Klaus Doering

    Der Beitrag über die Energiesparleuchten war sehr informativ.
    In unserem Haushalt haben wir schon seit mehreren Jahren alles
    auf Energiesparlampen umgestellt.
    Ich wünsche Ihnen viel Erfolg auf der Messe Haus 2012 und
    würde mich freuen sie dort begrüßen zu können. Antworten

  • Von Neidert

    Guten Tag,

    mit dem Flyer "So wird gespart" haben wir noch nicht bekannte Tipps zum Kauf von Energiesparlampen erhalten. Wir haben schon auf Sparlampen umgerüstet - gehen die Sache noch gezielter an..

    Gruß

    Familie Neidert Antworten

  • Von Maria Babucke

    Ich finde den Beitrag ebenfalls sehr informativ, aber ich finde das diese Energiesparlampen kein so schönes warmes und gemütliches Licht machen als die normalen Glühbirnen. Antworten

  • Von Peter Kotkamp

    Hallo.Nur das Leuchtmittel auszutauschen finde ich ist zu wenig konsequent. Zum Energie sparen gehört auch sich einmal die gesamte Beleuchtung anzusehen. Durch Umnutzung ist die Beleuchtung gar an falscher Stelle und muß deshalb vieleicht viel stärker sein. Ergibt sich daraus der Kauf einer anderen Lampe kann die Energiesparleuchte auch optisch eine gute Lösung sein. Wenn die Beleuchtung unmittelbar an der Decke angebracht ist und 4 Leuchten nötig sind dann könnte man die Leuchten weiter herunter nehmen (Hängeleuchten können auch modern aussehen) dann benötige ich nur noch 2 oder gar 1 Leuchte. Auch technische Mittel können zweckmäßig sein : Dimmer, Bewegungsmelder, Zeitschalter - können zur Energieeinsparung beitragen. Energie zu sparen ist ein großes Ziel - das Leuchtmittel austauschen ist eine wichtige Komponente dabei. Antworten

  • Von Claudia Weinhold

    Vielen Dank für Ihre Kommentare und die neuen Denkanstöße! Antworten

  • Von Cristiano

    Es wird Zeit für einen Lampentausch!
    Noch besser: es ist Zeit für einen Lampentausch!

    Ich habe schon angefangen.

    schöne Grüße Antworten

  • Von G.Riedel

    Ich freue mich auf die Messe. Antworten

  • Von Markus

    für die, die probleme mit der Lichtfarbe bei LEDs Leuchten und Energiesparlampen haben. Es gibt das je nach Hersteller verschiedene Lichtfarben. Deshalb: gut informieren und den richtigen Onlineshop finden :)

    Lieben Gruss,
    Markus Antworten

  • Von Richter, Kai

    Die Messe ist immer wieder toll,

    auch die Kosten für die LED-Lampen ist gesunken. Ich würde mich freuen, wenn mehr Behörden und Bürogebäude davon Gebrauch machen würden. Es lohnt sich ja und nicht zuletzt für den Steuerzahler.

    Grüße
    Kai Richter Antworten

    • Von Claudia Weinhold

      Da bin ich ganz bei Ihnen, Herr Richter. Ich denke, die Deutsche Umwelthilfe e.V. hat mit ihrer Einschätzung Recht, wenn sie das Leuchtmittel der Zukunft in den LED-Lampen sieht. Im August gab es dazu eine interessante Presse-Mitteilung.

  • Von Frank

    Ich finde die ganze Argumentation um das Glühlampenverbot mehr oder weniger verlogen.
    Es wird nur oberflächlich der sogenannte Einspareffekt beim Verbraucher gegenüber gestellt. Die umfassenden Herstellungskosten so eines "Leuchtkörpers" und der dazu nowendige Energieverbrauch wird bei keiner dieser scheinheiligen Einsparempfehlungen in irgendeiner Weise genannt. Die Gesundheitsgefährdungen bei den sogenannten Sparlampen durch das verwendete Quecksilber werden ganz geflissentlich unter den Tisch gekehrt. Ich kann mir echt nicht vorstellen, daß die LED-Lampen, die kein so warmes Augen gefälliges Licht geben, wirklich so teuer sein sollen, wie sie jetzt zu solchen Wahnsinnspreisen angeboten werden. Es wird wohl wieder mal so eine Lobby-Maßnahme der Brüsseler Bürokraten zugunsten der Industrie sein, die bei der ängstlich gemachten und unter Druck gesetzten Bevölkerung die große Abzocke starten wollen.
    Die Bevölkerung, der kleine Verbraucher, soll sparen. Deshalb werden die Strompreise erhöht. Die Großverbraucher, wo ein Werk soviel Strom verbraucht wie eine Stadt, denen wird ein niedriger Sonderpreis eingeräumt. Die haben überhaupt keinen "Anreiz" über stromsparende Herstellungsmethoden nachzudenken.
    Die Politiker mit ihrem Amtseid "...zum Wohle des deutschen Volkes...", die Kosten der Energiewende auf die kleinen Verbraucher abwälzen, haben da wohl andere Ansichten, wer das Volk ist. Antworten

    • Von Claudia Weinhold

      Vielen Dank für Ihren Kommentar, Frank.

      Das Thema Beleuchtung ist kein einfaches. Umso intensiver ich mich damit auseinander gesetzt und mit den Alternativen beschäftigt habe, umso klarer ist mir geworden, dass es hier kein "schwarz" und "weiß" gibt.

      Jedes Leuchtmittel hat seine Vor- und Nachteile. Zumindest sehe ich das so. Unterschiedliche Studien, in Auftrag gegeben von unterschiedlichen Interessengruppen, befördern unterschiedliche Ergebnisse zu Tage.

      Mich persönlich hat die Veröffentlichung der (DPG) Deutsch Physikalischen Gesellschaft in der Überzeugung bestärkt, dass Alternativen zur Glühlampe sinnvoll sind und ich an die Zukunftsfähigkeit von LEDs glaube. Auch wenn sie heute in der Anschaffung noch sehr teuer sind. Ob gerechtfertigt oder nicht - das vermag ich nicht zu beurteilen.

    • Von EUro-Allergiker

      @Frank:
      Dem kann ich mich nur anschließen!
      Hinzufügen möchte ich, dass das sogenannte Glühlampenverbot eine unverhohlen diktatorische Maßnahme war und ist, die den Verbraucher ähnlich wie in planwirtschaftlichen Systemen vorschreibt, was er gefälligst zu kaufen hat, und was nicht!

      Von daher ist diese politisch-lobbyistische Anmaßung rundweg abzulehnen, und es stellt sich mir schon die Frage: War/ist das nicht vielleicht sogar der Einstieg in eine permanente Bürgergängelung, erzwungen durch eine "erleuchtete Elite" ???

      Aber nochmal zum Artikel von Claudia Weinhold:
      Sie schrieben von einem Ersatz einer 60 Watt Glühbirne durch eine 12 Watt ESL - dies ist reine Theorie, rein optisch ist eine 60 Wattbirne erst durch ca. 16 Watt ESL zu ersetzen! Desweiteren kommt es auf den Einsatzzweck an!

      Im Kurzzeitbetrieb, etwa in Treppenhäusern, Abstellräumen, bei Außenbeleuchtungen mit Melder etc. sind ESL wie LED weder praktikabel noch wirtschaftlich! Bei LED ist weiterhin auch zu bedenken, dass die Qualität sehr unterschiedlich sein kann (sie Kommmntare bei einem großen Internethändler), und man schon bei einer Glühlampe als Endverbraucher kaum die 1000 Stunden Lebensdauer überblicken kann - aber diese ist noch billig in der Anschaffung! Eine teure LED dagegen soll mehrere Zehntausend Stunden halten (danach ist sie Sondermüll)! Wie will Otto Normal hier eine Garantie bei vorzeitigem Ableben einklagen???

      Fragen über Fragen...
      Ich habe mich unlängst mit 30 Stück (Restbestand) an 25 Watt Kerzenbirnen in matt für unseren Flurleuchter (3-flammig) eingedeckt, da der entsprechende Bewegungssensor AUSSCHLIEßLICH mit Glühbirnen funktioniert !

      WER von den EU-Ideologen hatte derartige "Kolateralschäden" bei der Haustechnik auf dem Radar bzw. sind diese etwa mit eingeplant ... Umsatz ?
      Jedenfalls somit kann mir das Politbüro in Brüssel erstmal gehörig den Buckel runterrutschen!!!

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