Klimaschutz: ENSO fährt ökologisch

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Cockpit

Blick ins Cockpit eines Opel Ampèra – aus Sicherheitsgründen gehören natürlich beide Hände ans Lenkrad.

Rund acht Millionen Kilometer legen ENSO-Mitarbeiter im Jahr mit Fahrzeugen aus dem firmeneigenen Fuhrpark zurück. Zunehmend steigen sie in verbrauchsarme Autos, zum Beispiel solche mit Elektromotor.

Darüber hinaus kann jeder durch eine vernünftige Fahrweise dazu beitragen, den Schadstoffausstoß unserer Dienstwagenflotte zu senken.

Das Tempolimit von 130 Kilometer pro Stunde auf Autobahnen einzuhalten, müsste eigentlich selbst-verständlich sein. Wer regelmäßig auf unseren Straßen unterwegs ist, weiß, dass die Wirklichkeit anders aussieht.

Und so hat ENSO diese freiwillige Selbstverpflichtung in ihrem Umweltprogramm festgeschrieben. Doch das allein reicht nicht. Fuhrparkleiter Just Proft-Kümmelberger und ich haben deshalb vor zwei Jahren die Aktion „ENSO fährt ökologisch“ angeschoben.

Fahrzeuge

Die ENSO-Fahrzeugflotte umfasst auch diesen Sattelzug, Caddys und Elektroautos.

Worum es dabei geht? Nicht nur um die 130 Stundenkilometer auf Autobahnen.

Zum ENSO-Fuhrpark gehören zurzeit 630 Fahrzeuge, davon  rund 180 PKW. Die Mehrzahl unserer Fahrzeuge ist mit effizienter und emissionsarmer Antriebstechnik ausgestattet. Zug um Zug rüsten wir auf verbrauchsarme Modelle um.

Fahrzeuge bis zur Größe eines Leicht-Lkws, also Transporter, erneuern wir auf Leasingbasis spätestens alle viereinhalb Jahre. LKW und Spezialfahrzeuge kaufen wir. Je nach Laufleistung bleiben sie mindestens zehn bis zwölf Jahre in unserem Bestand.

Mit Reparatur und Wartung beauftragen wir verschiedene Fachwerkstätten. Im Jahr 2012 haben wir insgesamt  87 Fahrzeuge ausgetauscht, in diesem Jahr werden es 53 sein.

Fuhrparksmitarbeiter

Fuhrparkchef Just Proft-Kümmelberger (l.) mit den Meistern Dieter Kemter, Ulrich Häntzschel und Michael Wagner.

Bei jeder Neuanschaffung von PKW und LKW achten wir nicht nur auf Wirtschaftlichkeit, sondern vor allem auf Umweltfreundlichkeit. Deshalb setzen wir in unserem Fuhrpark auch auf alternative Antriebssysteme. Dazu gehören Erdgasfahrzeuge genauso wie solche mit Elektromotor.

Die bisher zwölf E-Mobile können an unseren Ladesäulen im ostsächsischen Raum Strom tanken. Damit ist nicht nur emissionsfreies Fahren, sondern auch emissionsfreies Tanken möglich. Weitere Elektroautos verschiedener Hersteller sollen im nächsten Jahr hinzukommen.

Einsteckkarte

Dieses Kärtchen zur Aktion „ENSO fährt ökologisch“ steckt in jedem Fahrtenbuch.

Jeden Tag aufs Neue bemühen sich die zwölf Fuhrparkmitarbeiter um Just Proft-Kümmelberger, unsere Kolleginnen und Kollegen fürs ökologische Fahren zu sensibilisieren: durch einen Hinweis bei der Fahrzeugreservierung, Aufkleber sowie Einsteckkärtchen.

Was die Fahrer/-innen hier nachlesen können, scheinen zwar Selbstverständlichkeiten zu sein. Doch im Alltag sind sie nach meiner Erfahrung dann doch nicht so selbstverständlich. Oder sehen Sie das anders?

Wer vernünftig fährt, sorgt nicht nur für weniger Schadstoffausstoß, sondern fördert auch die eigene Gesundheit und Handlungsfähigkeit. Egal, ob auf dem Weg zur Arbeit, zu einer wichtigen Beratung oder bei einem dringenden Störungseinsatz.

Sicheres und überlegtes Fahren lässt uns ruhiger ans Ziel kommen, um dann konzentriert unsere Aufgaben anzugehen. Auf dieser Webseite habe ich weitere Tipps für ein ökologisches Fahrverhalten entdeckt.

Im Rahmen unseres Umweltprogramms werten wir seit fünf Jahren den Ausstoß der ENSO-Fahrzeugflotte an Kohlendioxid aus. In dieser Zeit um haben wir ihn um 17 Prozent gesenkt. Das kann sich sehen lassen, finde ich.

Veröffentlicht von Detlef Doege am 14. November 2013 11:23 in Elektromobilität, Energie, Umwelt

Kommentare

2 Reaktionen zu “Klimaschutz: ENSO fährt ökologisch”
  • Von 1HiGHzERr

    Sehr geehrter Herr Doege,
    ich begrüße jeden gefahrenen Kilometer ohne Ausstoß von Schadstoffen - das ist auch der Grund für diesen Kommentar. Seit der Umstellung Ihrer Ladestation am Hauptbahnhof auf das neue Abrechnu.gssystem sehe ich dort keine Aktivitäten mehr. Dass Sie die 4000 EUR Kosten für die Säule wieder "einspielen möchten, kann ich nachvollziehen, aber:
    Es ist ein falsches Signal, ausgerechnet mit Beginn der luftschadstoffreichen Winterzeit die Kosten für das Tanken zu erhöhen (und den Datenschutz zu verschlechtern?). An der Messstation Dresden-Bergstraße sind in diesem Jahr bereits 34 von 35 zulässigen Überschreitungstagen erreicht. Es ist also knapp vor der Konsequenz der Einführung einer Umweltzone!
    (Dass die CO2-Emissionen für Klimaänderungem relevant sind, halte ich BTW für wissenschaftlich nicht begründet.)
    Der Preis für eine kWh von ca. 50 Cent ist zwar noch bezahlbar, wenn ein PKW beladen wird. Durch die zeitbasierte Abrechnung käme ixh bei meinem Elektroroller (1kWh, Ladezeit 6h) auf einen Preis von ca. 8 EUR/kWh an Ihrer Säule. Das ist inakzeptabel für mich.
    Viele Grüße und neue Ideen
    1HiGHzERr Antworten

    • Von Claudia Weinhold

      Vielen Dank für Ihren Kommentar. Ihr Hinweis zielt auf das Stromtanken an unseren öffentlichen Ladesäulen ab, deshalb antworte ich Ihnen an Stelle von Herrn Doege.

      Zu unserem neuen Zugangs- und Abrechnungssystem, dem "StromTicket" gab es zahlreiche Anmerkungen. So wie Sie kritisieren auch andere Nutzer die Tankkosten. Unsere Argumente haben wir hier im Blog unter dem Beitrag "Testpersonen fürs StromTicket gesucht" vorgebracht.

      Aufgrund der vielen konstruktiven Rückmeldungen überdenken wir momentan unser Preismodell. Bevor wir eine Entscheidung treffen, warten wir die Hinweise der Kunden ab, die in den letzten sechs Wochen im Rahmen unserer Testaktion mit Elektroautos unterwegs waren und an den öffentlichen Ladesäulen getankt haben.

      Ihre Anmerkungen nehmen wir mit und beziehen sie ebenfalls in die weiteren Überlegungen ein.

      Freundliche Grüße

      Claudia Weinhold

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