Klappe und Action: Wie ein Produktfilm bei ENSO entsteht

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Claudia Retschke am Schreibtisch mit dem Storyboard

Claudia Retschke hat unseren neuen Solar-Produktfilm mit gestaltet.

Bilder sagen bekanntlich mehr als tausend Worte. Das gilt natürlich auch für bewegte. Filme sind emotional, lebendig und interessant. Sie bleiben dem Betrachter besser im Gedächtnis als Texte. Deshalb nutzen auch wir sie gern – beispielweise um unsere Ausbildungsberufe vorzustellen und über unsere Produkte zu informieren.

An unserem neuesten „Streifen“ zu ENSO-Gebäude-SOLAR habe ich aktiv mitgewirkt. In meinem Beitrag nehme ich Sie mit hinter die Kulissen der Dreharbeiten.

Die Idee, einen Film über unser Solar-Produkt zu drehen, entstand bereits im letzten Jahr. Für die Umsetzung kam ich als Mitarbeiterin der Unternehmenskommunikation ins Spiel. Zum Glück, denn ich freue mich immer über abwechslungsreiche Aufgaben.

Eine Idee nimmt Form an

Bevor der Dreh beginnen konnte, mussten wir noch einiges vorbereiten. Was sollte das konkrete Thema des neuen Films sein? Einen Animationsfilm, der die Idee hinter dem Produkt und den Bestellprozess erklärt, gab es bereits.

Ich weiß, dass persönliche Erfahrungsberichte im ENSO-Blog gern gelesen werden. Also dachte ich mir, das funktioniert auch im Film am besten, um Hausbesitzer von einer ENSO-Photovoltaikanlage zu überzeugen.

Ein Casting für Schauspieler kam aber nicht in Frage. Denn wir möchten authentisch bleiben und zufriedene Kunden zeigen. Maik Förster aus Oberlichtenau war der erste mit einer ENSO-Solaranlage auf dem Dach. In unserem Film wollten wir ihn unbedingt zu Wort kommen lassen Er sagte sofort zu.

Storyboard

Das Storyboard diente als Grundlage für den Filmdreh und den Schnitt.

Zusammen mit einer Dresdner Filmagentur entwickelte ich das Konzept und das Drehbuch, in dem die einzelnen Filmszenen beschrieben sind.

Die Wahl des Drehortes fiel uns nicht schwer. Wir wollten die Photovoltaikanlage vor Ort zeigen. Sie ist auf dem Dach einer ehemaligen Scheune im Bibelland Oberlichtenau installiert. Maik Förster ist dort Geschäftsführer.

Bei der ersten Vor-Ort-Besichtigung haben wir mögliche Drehorte auf dem Gelände gesucht und fotografiert. Danach entstand das Storyboard, eine gezeichnete Version des Drehbuchs, in dem die konkreten Kameraeinstellungen zu sehen sind. Es diente als Grundlage für Dreh und Schnitt des Films.

Der Filmdreh – Kamera läuft

In einem Film über ein Solar-Produkt sollte auf jeden Fall die Sonne scheinen. Also warteten wir auf den Frühling und verfolgten ständig den Wetterbericht, bis ein Drehtag für Anfang April fest stand.

Am Morgen des Drehtages traf sich das ganze Team in Oberlichtenau. Unsere Visagistin stellte ihre mobile Styling-Ecke auf und begann unseren Hauptdarsteller filmfertig zu schminken: Das Make-up mit der Airbrush-Pistole aufsprühen, Bart und Haare frisieren – fertig.

Dachboden im Bibelland

Bei den Dreharbeiten im Bibelland bewies Maik Förster viel Geduld.

Die Kameramänner richteten unterdessen das erste Set auf dem Dachboden ein, direkt unterhalb der Solaranlage. Zwei Kameras standen auf Stativen, zwei Scheinwerfer dienten zur optimalen Ausleuchtung und eine Drohne wartete auf ihren späteren Einsatz in luftiger Höhe.

Die Vielseitigkeit und Professionalität der Kameramänner haben mich beeindruckt. Sie leisteten Millimeterarbeit beim Einrichten von Kamera, Beleuchtung und Kulisse. Und ich staunte, dass die gesamte Profiausrüstung in einen Kleinwagen passte.

Nachdem Maik Förster mit dem Mikrofon verkabelt war, ging es richtig los. Unser Hauptdarsteller bewies „Geduld und Spucke“. Denn bis wir seine Sätze perfekt aus verschiedenen Perspektiven aufgezeichnet hatten, waren einige Anläufe nötig.

Bei Dreharbeiten in seinem Büro blieb er selbst dann noch gelassen, als wir seinen Schreibtisch neu dekorierten. Er erledigte nebenbei sogar seine eigentliche Arbeit. Er ist bereits geübt, denn auch das ZDF war schon im Bibelland zu Gast.

Rasen mähen Bibelland

Seinen selbst erzeugten Solarstrom nutzt Maik Förster beispielweise für seinen Rasenmäher.

Es war uns wichtig, im Film zu zeigen, wofür unsere Kunden ihren selbst erzeugten Solarstrom verwenden können. Maik Förster nutzt ihn beispielweise zum Rasenmähen. Stolz startete er seinen Elektromäher und schob ihn über die Wiese. So erledigte er am Ende des Drehtages gleich noch ein Stück Gartenarbeit und wir hatten mit dieser Szene alles im Kasten.

Am Abend ging es geschafft, aber glücklich zurück nach Dresden. Für das Filmteam begann anschließend die Schnittarbeit im Studio. Die besten Aufnahmen werden zusammengefügt, mit Musik hinterlegt und dem Abspann abgerundet. Bis zum fertigen Produktfilm verging somit fast ein halbes Jahr. Doch die Arbeit hat sich gelohnt. Überzeugen Sie sich selbst auf www.enso.de/solar. Film ab.

Veröffentlicht von Mitarbeiter/in am 31. Mai 2016 16:21 in Energie, Erneuerbare Energien, Karriere

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