In Bildung investieren – Alltag bei ENSO

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Als Personalentwicklerin kümmert sich Dorit Mai um das Weiterbildungsprogramm bei ENSO.

Auf geht‘s, sage ich mir und ruckele mich in meinem Bürostuhl zurecht. Zum Schluss der Anfang, also das Vorwort – dann ist es geschafft. Ich lasse noch einmal die Kurslisten und Referenten vor meinem kritischen Personalentwickler-Auge Revue passieren. Da steckt wieder ganz schön was drin in unserem neuen ENSO-Bildungsprogramm.

Über 160 Kurse – wie etwa der SAP-Grundkurs aus der Datenverarbeitung oder Arbeiten unter Spannung aus dem Technikbereich – in acht verschiedenen Themenbereichen sind im Angebot. Alles fein übersichtlich aufbereitet, ausführlich beschrieben und für die Kollegen/innen ansehnlich verpackt. Nur das Vorwort, das fehlt eben noch. Aber nicht mehr lange.

Planen, recherchieren, organisieren, betreuen, beraten – so vielfältig sind meine Arbeitsaufgaben als Personalentwicklerin, die für das Umsetzen der Weiterbildungspläne der Mitarbeiter verantwortlich ist.

Ich blättere ein wenig im Heftchen, lese unter anderem Social Media, Wirtschaftsenglisch, Umwelt- und Datenschutz und bin ein bisschen stolz. Mit unserem dynamischen Programmangebot sind wir am Puls der Zeit. Über 3.000 Teilnehmer pro Jahr beweisen das. Ebenso der Umstand, dass rund 400 Kursbesucher Mitarbeiter von Marktpartnern wie Installateuren oder Lieferanten sind, die unser Angebot als Bildungsdienstleister insbesondere im Bereich Technik schätzen und nutzen. Externe Interessenten finden auf www.enso.de Weiterbildungsangebote. Schön zu wissen, dass das Programm auch außerhalb des Unternehmens gut angenommen wird.

In Rhetorikseminaren oder Schulungen zu Präsentationstechniken lernen unsere Mitarbeiter wirkunsgvoll aufzutreten.

Bei unserem Programm ist für jeden etwas dabei – egal ob Azubi, Trainee, Mitarbeiter oder Führungskraft. Als modernes Unternehmen unterstützt und fördert ENSO die Weiterbildung seiner Mitarbeiter/innen. Neueinsteiger bekommen ein auf sie zugeschnittenes Paket. Dabei können sie je nach Bedarf aus dem gesamten Angebot des Bildungsprogrammes wählen. Fachkräfte im Innen- wie im Außendienst profitieren ebenso von regelmäßigen Schulungen, Workshops und Seminaren. So ist es nicht verwunderlich, dass 2012 jeder Mitarbeiter im Durchschnitt 2,5 Weiterbildungskurse besucht hat.

Aber gut ist uns nicht gut genug. Wir wollen immer noch besser werden. Deshalb sind wir dankbar für Tipps, Hinweise und Wünsche unserer Mitarbeiter – sind sie doch schließlich diejenigen, die das Programm nutzen und zum Leben erwecken. Wer doch einmal nicht gefunden hat, was er sucht, sollte es uns mitteilen. Dann kümmern wir uns – als Personalentwickler sind wir Dienstleister für unsere Kollegen!

Sie fragen sich nun vielleicht: Wie entsteht so ein Bildungsprogramm? Gesetzesänderungen, technische Neuerungen, Branchentrends, Seminarauswertungen sowie Anregungen durch Fachabteilungen und Mitarbeiter fließen zunächst in eine Ideensammlung. Danach geht es ans Sichten, Gewichten und Formulieren der neuen Themen.

Nach dem Bildungsprogramm ist vor dem Bildungsprogramm.

Aber auch unsere „Kurs-Renner“ wie etwa Persönliche Arbeitstechniken und Einführung in das Projektmanagement kommen regelmäßig auf den Prüfstand. Sind die Inhalte noch aktuell? Werden sie noch nachgefragt? Steht der Entwurf, bitten wir die Fachabteilungen und den Betriebsrat um ihre Meinungen. Das letzte Wort hat der ENSO-Bildungsausschuss. Er setzt sich aus Vertretern der verschiedenen Fachbereiche und des Betriebsrats zusammen.

So, das Vorwort ist fertig und der Bildungsausschuss hat sein Okay gegeben. Jetzt können meine Kollegen das Bildungsprogramm 2013 im Unternehmensportal veröffentlichen.

Und wie ist das bei Ihnen? Wie wichtig ist berufliche Weiterbildung für Sie?

Veröffentlicht von Mitarbeiter/in am 13. Februar 2013 15:10 in Karriere

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