Erfahrungsaustausch im Trainee-Netzwerk

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An meinem Arbeitsplatz

Mein Name ist Martin Rosenlöcher, ich bin Trainee bei ENSO. Noch sechs Wochen durchlaufe ich das insgesamt 24-monatige Traineeprogramm.

Was verbirgt sich hinter diesem Programm? Es bietet jungen Nachwuchsfachkräften im Anschluss an ihr Studium die Möglichkeit des Berufseinstiegs in unserem Unternehmen. Anhand eines individuell abgestimmten Einsatzplans durchlaufe ich wie jeder Trainee verschiedenste Fachabteilungen. Die Einsatzzeiten betragen zwischen einem und drei Monaten. Dabei habe ich unter anderem schon die Bereiche Assetmanagement, Informationsnetze und Sekundäranlagen, Netzführung- und -vertrieb sowie den Regionalbereich Heidenau kennen gelernt.

Ziel des Programms ist es, Einblick in die tägliche Arbeit der Kollegen zu bekommen und sie bei ihren Aufgaben zu unterstützen. Häufig können wir Trainees uns aber auch bei kleinen Projekten bewähren.

Foto: www.istockphoto.com

Bei ENSO gibt es gegenwärtig 22 Trainees. Um den Erfahrungsaustausch untereinander anzuregen, treffen wir uns regelmäßig im Trainee-Netzwerk – so wieder Ende Juni. Diesmal waren auch einige neue Gesichter dabei. Diplom-Wirtschaftsinformatiker Stefan Hertzog referierte über das Thema ITIL (IT Infrastructure Library) – eine Empfehlung, wie Prozesse bei einem IT-Dienstleister gestaltet werden sollten, damit Kundenbedürfnisse optimal unterstützt werden. Dabei erfuhren wir, welche Vorteile eine solche IT-Struktur im Arbeitsalltag bietet. Wie bei vorangegangenen Vorträgen haben wir im Anschluss fleißig diskutiert. Für mich ist es immer wieder interessant zu erfahren, welche Aufgaben und Projekte in anderen Abteilungen gerade auf der Tagesordnung stehen. So kann ich auch mal über den eigenen Tellerrand hinausschauen.

Als für mich angenehmsten Teil des Trainee-Netzwerks empfinde ich die anschließende entspannte Gesprächsrunde bei Kaffee und Kuchen, losgelöst von vorgegebenen Themen. Das ist der beste Moment, auch die Neuen noch einmal im Kreis zu begrüßen und genauer kennen zu lernen. Ihre ersten Erfahrungen interessieren mich besonders – nicht zuletzt, weil ich diese mit meinen eigenen vergleichen kann. Gern gebe ich als „alter Trainee-Hase“ auch Hinweise zu Abläufen und Besonderheiten, über die ich selbst in den ersten Wochen oder zu Beginn eines neuen Abteilungsdurchlaufs gestolpert bin.

Am PC in meinem Büro

Viele der anderen Trainees sind für mich inzwischen mehr als nur Kollegen. Mit ihnen unternehme ich hin und wieder etwas außerhalb des Arbeitsalltags.

Für mich war das vergangene Netzwerktreffen leider mein letztes. Nach einer schönen Zeit als Trainee wechsle ich demnächst in eine Festanstellung in der Abteilung Assetmanagement, Fachgruppe Netzplanung. Hier werde ich an Konzepten zum Netzausbau und -umbau mitarbeiten. Da ich bereits zweimal in dieser Fachgruppe eingesetzt war, die Kollegen gut kenne und die Aufgaben mir stets Spaß bereiteten, freue ich mich sehr auf die neue Etappe. Trotz dieser Veränderung habe ich mir aber vorgenommen, den Kontakt zu den Trainees aufrecht zu erhalten.

Veröffentlicht von Nachwuchs am 18. Juli 2012 15:34 in Karriere
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