ENSO-Mädels-WG: Zwischen Berufsleben und Schulalltag

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Jenny (l.) und Sophie in der Berufsschule

Zwei Tage in der Woche haben Sophie (r.) und ich Unterricht in der Berufsschule.

Während unserer Ausbildung verbringen wir nicht nur Zeit in unserem Unternehmen. Auch der Unterricht in der Berufsschule zählt dazu. Für unsere Ausbildungsberufe Industriekauffrau/-mann und Kauffrau/-mann für Büromanagement findet dieser im Berufsschulzentrum (BSZ) für Wirtschaft „Prof. Dr. Zeigner“ in Dresden statt.

Für Sophie und mich bedeutet das: Jeden Mittwoch und Donnerstag drücken wir für sieben bis neun Stunden täglich die Schulbank. Diese Variante der dualen Berufsausbildung gefällt uns sehr gut. Denn was wir in der Schule lernen, können wir anschließend direkt im Betrieb anwenden und festigen.

In einer Berufsschulklasse sind ungefähr 25 Schülerinnen und Schüler. Sie kommen aus den unterschiedlichsten Unternehmen in unserer Region, erlernen jedoch dieselben Berufe wie wir.

Unsere schulische Ausbildung dauert insgesamt drei Jahre. In dieser Zeit werden wir in 12 verschiedenen Lernfeldern unterrichtet, die sich an den Tätigkeiten unserer Ausbildungsberufe orientieren. Eine traditionelle Fächeraufteilung wie in der Schule gibt es bei uns nicht mehr.

Das Lernfeld „Veranstaltungen und Geschäftsreisen“ macht mir besonders Spaß. Dort lernen wir Seminare, Tagungen oder Messen zu organisieren. Wir erstellen die Einladungen als Serienbrief mit Microsoft Word, kümmern uns um die Anreise und Übernachtungsmöglichkeiten der Gäste und planen das Catering für die Veranstaltungen.

Jenny (l.) und Sophie vor der Berufsschule

Unsere theoretische Ausbildung findet im BSZ für Wirtschaft „Prof. Dr. Zeigner“ in Dresden statt.

Das situations- und aufgabenbezogene Lernen bereitet uns gut auf unser späteres Berufsleben vor. Doch bevor wir darin durchstarten können, müssen wir die Abschlussprüfung am Ende der Ausbildung absolvieren. In ihr werden die Inhalte aller 12 Lernfelder abgefragt.

Einen wichtigen Schritt dahin haben wir im vergangenen Monat hinter uns gebracht: unsere Zwischenprüfung nach eineinhalb Ausbildungsjahren. Sie zu bestehen ist Voraussetzung, um zur Abschlussprüfung zugelassen zu werden.

Unsere Berufsschule bietet uns auch eine freiwillige Prüfung in Business-Englisch an. Sie ist in einen mündlichen und einen schriftlichen Teil gegliedert. In zwei Monaten ist es für mich so weit. Schon jetzt bereite ich mich mit anderen Azubis in regelmäßigen Lerngruppen darauf vor und pauke Vokabeln. Bestehe ich die Prüfung, bekomme ich ein offizielles Zertifikat, mit dem ich meine Englisch-Kenntnisse nachweisen kann.

Die Prüfung gibt es in zwei Schwierigkeitsstufen. Je nachdem wie sicher man der englischen Sprache ist, können wir uns für eine der beiden entscheiden. Ich habe das niedrigere Niveau gewählt. ;)

Die restlichen drei Tage der Woche verbringen wir im Unternehmen. Wir sind in verschiedenen Abteilungen eingesetzt, lernen die dortigen Aufgaben kennen und unterstützen unsere Kolleginnen und Kollegen tatkräftig. Auch während der Berufsschulferien gehen wir arbeiten. In dieser Zeit haben wir jedoch auch die Möglichkeit, zusammenhängenden Urlaub zu nehmen.

Zwischen Berufsleben und Schulalltag – unsere Ausbildung bei ENSO ist sehr abwechslungsreich. Das gefällt uns, denn langweilig wird es so nie! ;)

Veröffentlicht von Jenny Warnasch und Sophie Riesner am 12. April 2016 11:13 in Karriere
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