Energie sparen zu Weihnachten?

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Gabentisch

Wir wünschen Ihnen, liebe Leser, friedliche, erholsame Weihnachtstage. Kommen Sie gut ins Jahr 2015! Foto: Stephanie Hofschläger / pixelio.de

Energiespartipps sind ein Dauerbrenner. Aber zu Weihnachten? Wenn jeder mit Geschenken und Schlemmen beschäftigt ist?

Wir ENSO-Blogger können auch in der Adventszeit nicht aus unserer Haut. Warum nicht das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden?

Lassen Sie sich überraschen, was uns dazu eingefallen ist. Das möchten wir Ihnen vorfristig auf den Gabentisch legen und zur Nachahmung ausdrücklich empfehlen.

Wenn Sie unseren Beitrag kommentieren, können Sie ein Energiekosten-Messgerät im Wert von 25 Euro gewinnen. Damit behalten Sie Ihren Energieverbrauch das ganze Jahr über im Blick.

Plätzchenbacken mit Köpfchen 

Backofen

Ohne Energie geht es nicht. Doch der Stromverbrauch beim Plätzchenbacken lässt sich in Grenzen halten. Foto: obs/Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)

Vanillekipferl, Makronen, Zimtsterne – aus dem eigenen Backofen schmecken sie noch mal so gut. Auch in meiner Familie hat das Plätzchenbacken Tradition. Hier einige Tipps, wie Sie dabei Energie sparen können:

  • vor dem Backen alle nicht benötigten Bleche und Roste herausnehmen, damit sie nicht unnötig aufgeheizt werden
  • aufs Vorheizen des Backofens verzichten. Das spart bis zu 20 Prozent Energie.
  • mit der Umluft-Funktion lassen sich mehrere Bleche auf einmal backen und das mit einer um rund 20 Grad niedrigeren Backtemperatur
  • Backofentür geschlossen halten. Bei jedem Öffnen gehen bis zu 20 Prozent der Wärme verloren.
  • Backofen schon vor Ende der Garzeit ausschalten, um bis zu 15 Minuten Nachwärme zu nutzen.
  • Weihnachtsgans aus dem Holzbackofen

    Anett Rüdrich: Alle Jahre wieder steigt am ersten Weihnachtsfeiertag der Stromverbrauch in den deutschen Haushalten sprunghaft. Um etwa ein Drittel auf rund 480 Millionen Kilowattstunden, schätzt der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW).

    Holzbackofen

    Im Holzbackofen werden Brot und Plätzchen, aber auch die Gans schön knusprig.

    Grund dafür ist die Zubereitung des bei Deutschen beliebten Gänsebratens. Auch wir essen Gans am ersten Feiertag. Aber bei uns wird sie ganz ohne Strom schön knusprig. Seit zwei Jahren steht in unserem Garten ein selbst gebauter Holzbackofen.

    Für den Festtagsbraten heißt es dann zeitig aufstehen. Denn der Ofen muss mindestens drei Stunden mit Holz beheizt werden, um auf Temperatur zu kommen. Mein Mann legt Scheit für Scheit in den Ofen, bis zirka 300 Grad Celsius erreicht sind. Inzwischen wirbele ich in der Küche – würze die Gans und bereite die Beilagen vor.

    Ist der Braten in der „Röhre“, knete ich den Teig für die Brötchen, die danach in den Ofen geschoben werden. Aber auch jetzt bin ich noch nicht fertig. Da der Backofen aus Lehm sehr lange die Wärme speichert, backe ich im Anschluss noch leckere Weihnachtsplätzchen.

    So haben wir ganz ohne Strom das Menü zum Mittag, die Kekse zum Kaffee und die frischen Brötchen zum Abendbrot zubereitet. Den Abend genießen wir vor dem Kaminfeuer im warmen Stübchen.

    Licht und Heizung aus, Feuerschale an

    Tina Rüssel: Weihnachtszeit, gemütliche Zeit. Und jedes Jahr zum 3. oder 4. Advent gibt’s einen Weihnachtsabend mit unseren Freunden. Am kommenden Wochenende ist es wieder soweit.

    Feuerschale

    Mit der Familie und Freunden um die Feuerschale sitzen – das ist das ganze Jahr über ein schöner Zeitvertreib.

    Doch anstatt drinnen am Kamin zu sitzen, auf dem Herd den Glühwein zu erwärmen und was Leckeres im Ofen zu backen, habe ich diesmal eine andere Idee: Es geht raus an die Feuerschale. Nah am Feuer hält man es auch bei Minusgraden eine Weile aus. Und romantisch ist es allemal.

    Über der offenen Flamme erhitzen wir Punsch und Glühwein. Beides wärmt zusätzlich von innen. ;)  Zu essen gibt es Würstchen, Knüppelbrot und Marshmallows.

    Auf einem Holzstock aufgespießt  wird unser Abendessen über dem Feuer gedreht. Ich bin sicher: Die Kinder werden begeistert sein vom Abenteuer vor der Haustür. Gemeinsam mit den Vätern Holz holen, Stöcke schnitzen… Und bei all dem Spaß sparen wir Gastgeber Kosten für Licht sowie Strom für Herd und Backofen.

    Familienzeit statt Fernsehzeit

    Claudia Weinhold: In der Vorweihnachtszeit und über die Feiertage bleiben Fernseher und Computer bei uns öfter aus. Mit den Kindern machen wir es uns beim Spieleklassiker “Mensch ärgere dich nicht” oder am Basteltisch gemütlich. Filzen und Faltarbeiten sind in diesem Jahr besonders angesagt.

    Heimischer Basteltisch

    Gemeinsames Basteln ist eine gesellige und energiesparende Alternative zu Fernseher & Co.

    So entstehen nicht nur kleine Weihnachtsgeschenke und schmückendes Beiwerk, sondern wir haben auch ausgiebig Zeit für einen Familienschwatz. Der kommt im hektischen Alltag oft zu kurz.

    Unsere Ersparnis ist nicht riesig. Denn eine Stunde Fernsehen mit einem modernen Gerät kostet nur rund einen Cent, eine Stunde PC-Nutzung etwa vier Cent.

    Hochgerechnet aufs ganze Jahr schlägt der Betrieb von Unterhaltungselektronik und Zubehör aber immerhin mit rund einem Viertel des gesamten Stromverbrauchs in deutschen Haushalten zu Buche.

    Also öfter mal die Mattscheibe auslassen. Nicht nur im Advent. Der Zugewinn an gemeinsamer Familienzeit ist umso größer!

    Energiesparende Geschenke

    Matthias Queitsch: Energiesparen in der (Vor)Weihnachtszeit – das nehme ich mir jedes Jahr aufs Neue vor. Damit meine ich allerdings eher meine eigene, denn beim Geschenkeeinkauf gehöre ich regelmäßig zu den Spätzündern. Wenige Tage vor dem Fest wird es dann bei mir hektisch und anstrengend.

    Damit bin ich jedoch nicht alleine, wie eine aktuelle Umfrage belegt: Ein Viertel der Deutschen kauft Geschenke erst in der zweiten Dezemberhälfte, zehn Prozent sogar erst in den letzten drei Tagen vor Weihnachten. Wie ist das bei Ihnen?

    Geschenke unterm Weihnachstbaum

    Achten Sie bei elektronischen Geschenken auch auf deren Energieeffizienz. Foto: Julien Christ / pixelio.de

    Ganz oben auf den Wunschzetteln steht übrigens jedes Jahr Unterhaltungselektronik – vom Smartphone über den Tablet-Computer bis zum Flachbildfernseher. Wenn Sie Ihren Liebsten damit aber wirklich eine Freude machen wollen, rate ich Ihnen, auch auf den Energieverbrauch der Geräte zu achten.

    Bei vielen Produkten lässt sich dieser mittlerweile am Energieeffizienzlabel ablesen. Dabei gilt: Je weiter vorn im Alphabet der Buchstabe der Energieeffizienzklasse steht, umso besser.

    Ansonsten helfen ein Blick auf die Leistungsaufnahme (in Watt) und der Vergleich mit anderen Geräten. Laufende Kosten bleiben so gering und die elektronischen Präsente machen länger Freude. Oder Sie verschenken gleich eine dieser praktischen Energiesparboxen.

    Meine nächsten Weihnachtsgeschenke besorge ich jedenfalls eher. Das habe ich mir fest vorgenommen. Wie jedes Jahr. ;)

    Vielleicht können Sie, liebe Leser, das Eine oder Andere ja noch beherzigen. Oder Sie merken es sich für 2015 vor. Haben Sie auch einen Energiespar-Tipp, den Sie uns mitteilen möchten? Dann zögern Sie nicht!

    Unter allen Lesern, die einen Kommentar dazu schreiben, verlosen wir drei Energiekosten-Messgeräte.  Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch! Wir Blogger melden uns im neuen Jahr wieder.

    Veröffentlicht von Sylvia Redlich am 18. Dezember 2014 14:55 in Energie, Freizeit, Spartipps

Kommentare

7 Reaktionen zu “Energie sparen zu Weihnachten?”
  • Von kuffländer

    Na fein, zumindest die Feuerschale wird angeworfen. Aber nicht den Bart von Knecht Ruprecht ansengen ... Antworten

    • Von Tina Rüssel

      Nein, liebe/r kuffländer, da passen wir gut auf. Wir wollen Knecht Ruprecht doch nicht verärgern ;-)

  • Von Ines

    Ja, auch wir werfen die Feuerschale an und trinken gemeinsam mit unseren Nachbarn einen Glühwein auf das alte Jahr! Antworten

  • Von Jana

    Wir sparen Strom damit, dass wir zwei Tage bei meinen Eltern und einen Tag bei meinen Schwiegereltern verbringen. Das heißt drei Tage kein Licht, kein kochen etc.

    Als Mitglied der Feuerwehr kann ich zum Thema Feuerschale nur raten, stellt bitte bitte bitte immer einen Eimer Wasser griffbereit. Und seit vorsichtig, schnell wird einem an dem kleiner werdenden Feuer kalt, man geht rein und keiner kontrolliert mehr das Feuer.

    Ich hoffe es ist über Weihnachten niemanden was passiert. Ihr hattet alle eine schöne Zeit.

    Und Danke für die wertvollen Tipps! Antworten

  • Von Klaus D

    Über Weihnachten und Silvester wird bei uns kein Strom gespart denn es ist für uns die schönste Zeit im Jahr. Ab Januar sitzen wir dann fast
    im Dunklen und denken an die schönen Stunden. Aber Ostern ist ja nicht mehr weit so lange haben wir mit dem Strom sparen Zeit.
    Einen guten Rutsch ins Neue Jahr ob im hellen oder dunklen es sind
    immer schöne Stunden. Antworten

  • Von Maren

    Hab nun auch mal probiert aufs Vorheizen des Backofens zu verzichten. Das soll wie oben geschrieben: bis zu 20 Prozent Energie sparen. Aber durch die viele Beleuchtung (das schöne an Weihnachten) hat man im Dezember sicherlich den größten Stromverbrauch! Antworten

  • Von Sylvia Redlich

    Herzlichen Dank für Ihre Kommentare! Allen Lesern unseres Blogs wünschen wir im neuen Jahr Gesundheit, Glück und Erfolg. Ein Energiekosten-Messgerät geht in den nächsten Tagen an Ines, Jana und Maren auf die Reise. Wir gratulieren den per Los ermittelten Gewinnern und hoffen, dass es gute Dienste leistet! Antworten

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