Elektromobilität erleben in der Gläsernen Manufaktur

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Anne Schlücker

Anne Schlücker ist Besucherbetreuerin in der Gläsernen Manufaktur in Dresden. Foto: Volkswagen

Wenn ich als Besucherbetreuerin von Avantgarde im Eingangsbereich der Gläsernen Manufaktur in Dresden stehe und die hereinkommenden Gäste begrüße, fallen mir immer wieder ihre erstaunten Blicke auf. Der erste Eindruck beim Betreten des Gebäudes ist für unsere Besucher oft aufregend. Denn: Sie befinden sich hier in einer außergewöhnlichen Fertigungs- und Erlebnisstätte.

Seit April 2016 ist sie außerdem Schaufenster für Elektromobilität und Digitalisierung der Marke Volkswagen. Ich zeige und erkläre unseren Gästen, was das bedeutet. In meinem Blogbeitrag nehme ich Sie mit auf einen geführten Rundgang durch die Manufaktur. Am Ende des Textes können Sie, liebe Leser, eine von drei Familien-Freikarten für die Erlebnisausstellung gewinnen.

Anfangs gebe ich unseren Gästen einen kleinen Einblick in die Architektur und die Struktur des Hauses. Schon jetzt fallen Besonderheiten auf. Nicht nur die gläserne Fassade ist ungewöhnlich für eine Fertigungsstätte, sondern auch die spezielle Form und verwendeten Materialien im Gebäude.

Nach einem kurzen Besuch auf der Aussichtsplattform zeige ich ihnen die E-Mikro-Mobilitätsausstellung. Sie präsentiert Alternativen zum Elektrofahrzeug.

verschiedene Exponate der E-Mikro-Mobilitätsausstellung

In der E-Mikro-Mobilitätsausstellung können die Gäste Alternativen zum Elektrofahrzeug sehen. Foto: Volkswagen

Die Gäste können dort beispielweise futuristische e-Bikes und e-Roller sehen, mit denen kurze und emissionsfreie Fahrten möglich sind.

Anschließend wird es für die Besucher bald noch spannender. Der Rundgang wird ab April 2017 erweitert – und im Fertigungsbereich fortgesetzt. Das gab es so noch nicht! Der neue E-Golf wird dann hier endmontiert.

Die Gäste können den Mitarbeitern bei der Montage fast hautnah über die Schulter schauen. Auch ich bin schon sehr auf die künftige Produktion gespannt. Das leise Surren der Schrauber zu hören, die Bewegung des schuppenförmigen Montagebandes und die fertigen Fahrzeuge vom Band rollen zu sehen – das wird sicher nicht nur mich elektrisieren.

Die Geschichte und Zukunft der Elektromobilität spielen auf der Ausstellungsfläche im Event-Bereich, der so genannten Orangerie, eine besondere Rolle. Hier erfahren die Gäste, wie Design, Elektromobilität und Digitalisierung in Fahrzeugen zusammenfinden.

Anne Schlücker im elektrischen Bulli

Der Bulli weckt für viele Besucher besondere Erinnerungen. Foto: Volkswagen

Ein Höhepunkt ist für viele Besucher der elektrische Bulli – ein wahrer Hingucker. Mit dem VW-Bus verbinden einige Gäste besondere Erinnerungen. In der Ausstellung wird diese persönliche Bindung neu geweckt. Mein Tipp: Einfach selbst vorbei kommen und auf sich wirken lassen.

Anfassen, mitmachen, ausprobieren! Darum geht es in der Volkswagen Lounge. Dort können unsere Besucher die aktuellen Elektrofahrzeuge von Volkswagen bestaunen und unterschiedliche Funktionen testen.

Die Gäste sind immer wieder über die Alltagstauglichkeit unserer E-Modelle verblüfft, vor allem über den Platz im Kofferraum. Auch das Tanken ist gar nicht so langwierig und aufwändig wie oft angenommen. Am Ende sind sich meist alle einig: Komfort und Elektro-Antrieb schließen sich nicht aus.

Wer noch nicht „E“ genug hat, dem empfehle ich eine kostenfreie Probefahrt, um das besondere Fahrvergnügen selbst zu erleben. 2.300 Neugierige haben 2016 dieses Angebot angenommen und ein Volkswagen E-Modell getestet.

Anne Schlücker neben dem neuen e-Golf, der ab April 2017 in der Gläsernen Manufaktur in Dresden gefertigt wird.

Ab April dieses Jahres wird der neue e-Golf in der Gläsernen Manufaktur gefertigt. Foto: Volkswagen

Im Anschluss an die Führungen komme ich regelmäßig mit den Gästen ins Gespräch. Dabei stelle ich immer wieder fest, dass für viele Rundgang-Teilnehmer die Elektromobilität Neuland ist und ihr Interesse durch die Erlebnisausstellung gestärkt wurde. In 2016 besuchten 85.000 Gäste die Gläserne Manufaktur.

Haben auch Sie Lust, Elektromobilität bei uns einmal hautnah zu erleben? Dann kommen Sie vorbei! Unsere Erlebnisausstellung ist täglich von Montag bis Freitag von 8.30 bis 19 Uhr und Samstag und Sonntag von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Sie möchten eine von drei Familien-Freikarten für die Schau gewinnen? Dann erzählen Sie mir per Kommentar bis zum 12. März 2017, wie Sie sich das Auto der Zukunft vorstellen. Viel Glück!

Veröffentlicht von Gastautor am 1. März 2017 10:16 in Elektromobilität, Energie, Freizeit

Kommentare

9 Reaktionen zu “Elektromobilität erleben in der Gläsernen Manufaktur”
  • Von Julia

    Für mich muss das Auto der Zukunft vor allem umweltfreundlich sein. Die nachhaltigen Technologien sind unsere Zukunft. Gleichzeitig möchte dennoch keiner auf Komfort und Zuverlässigkeit verzichten. Welche Technologien in der Zukunft marktführend sind, wird sich zeigen.
    Hohe Sicherheit steht natürlich auch ganz weit oben. Das Auto der Zukunft ist für mich persönlich kein Auto, was vollständig selbst fährt, lenkt und bremst. Dafür macht mir das Autofahren zu viel Spaß. Dennoch soll es menschliche Fehler korrigieren können, eingreifen, da wo unsere Reaktion, Intuition und Einschätzung versagen. Unterstützend, nicht bestimmend. Womöglich durch eine im Hintergrund laufende Kommunikation mit anderen Fahrzeugen, Ampeln, Verkehrsfunk… Antworten

  • Von Henry

    Das Auto der näheren Zukunft sollte umweltfreundlich und sparsam sein. Im Fall des E-Autos bedeutet dies:
    - eine Reichweite analog derzeitiger Diesel-PKW
    - schnelle Aufladung der Akkus
    - lange Haltbarkeit der Akkus
    - hohe Verfügbarkeit von Ladestationen

    Ohne die Erfüllung dieser Kriterien wird es das E-Auto auch weiterhin schwer haben.
    In der weiteren Zukunft ist ein autonomes Fahren ebenfalls vorstellbar. Ich denke, dass dies zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr beitragen kann.
    In Innenstädten ist der Individualverkehr u.U. komplett verzichtbar. Dies allerdings nur bei konsequentem Ausbau des ÖPNV - was übrigens jetzt bereits erforderlich wäre. Insbesondere für Dresden wären am Stadtrand an den Endhaltestellen von Bus und Bahn mehr Pendlerparkplätze erforderlich - so könnten sich viele Pendler die mühsame Parkplatzsuche in der Innenstadt ersparen. Zudem sind die meisten "Pendler-PKW" meist nur mit einer Person besetzt. Aus meiner Sicht eine Verschwendung von Ressourcen. Antworten

  • Von Susan

    Ich nutze einen der besagten "Pendler-PKW" und fahre ihn meist alleine. Allerdings verschwende ich diese Ressource, da ich mir große Flexibilität wünsche, so lange unsere Kinder noch klein sind.
    Da ich täglich über die staugefährdete A4 nach Dresden zur Arbeit fahre, ist mir ein Auto wichtig, in dem ich auch bei einem längeren Stau im Winter im Warmen sitzen kann.
    Zum Punkt Sicherheit lege ich ebenfalls keinen Wert auf ein automatisch fahrendes Auto. Mir ist es wichtiger, dass die Autos im Straßenverkehr von allen Fußgängern - besonders Kindern und Senioren - sowie Fahrradfahrern gehört werden. Ich selbst bin als Fußgänger in Dresden schon einige Male erschrocken als auf Parkplätzen plötzlich ein Elektroauto neben mir stand, dass eben noch in der Parklücke war.
    Außerhalb einer Großstadt sehe ich das Problem der zu wenigen Lademöglichkeiten. Hier wohnen viele Menschen einige Kilometer von der nächsten Ladestation entfernt und müssen dann zusätzlich vor Ort warten bis das Auto wieder aufgeladen ist. Antworten

  • Von Maren

    Das Auto der Zukunft soll wie folgt sein:
    -umweltfreundlich
    -sparsam
    -hohe Sicherheit
    -versicherungsgünstig
    -alltagstauglich
    -bedienfreundlich Antworten

  • Von Ines

    In der Zukunft fahre ich nicht mehr selbst, sondern lasse mich fahren. Während der Fahrt nutze ich die Zeit für andere Sachen: lesen, fernsehen, ausruhen, chatten o.ä.. Es gibt durch die Autos keine schlechte Luft oder Abgase. Mehrere Leute teilen sich ein Auto. Es gibt keine vollen Straßen und keinen Stau und genügend kostenlose Parkplätze. Das Auto ist umweltfreundlich, sparsam und recycelbar. Antworten

  • Von Luca

    Für mich fährt das Auto der Zukunft nicht nur elektrisch, sondern auch selbstständig. Es vernetzt sich mit dem anderen Autos im Straßenverkehr, kommuniziert mit ihnen und macht den Verkehr dadurch sicherer.
    Viel interessanter als die Entwicklung der Antriebe ist für mich die Frage, inwieweit neue Player wie Google oder Apple den traditionellen Automobilmarkt zukünftig aufmischen. Vielleicht ist das eigene Auto auch irgendwann komplett Geschichte. Um dann von A nach B zu kommen, sage ich Siri, Google Now, Cortana oder Alexa einfach, wann ich ein Auto brauche und sie sorgen dafür, dass es dann vor meiner Tür steht, um mich selbstständig an mein gewünschtes Ziel zu fahren - Mobilität als reine Dienstleistung. Antworten

  • Von Alexander

    Hallo Frau Schlücker,
    das Auto der Zukunft stelle ich mir so vor:

    Das Auto der Zukunft sollte hauptsächlich umwelt- und kundenorientiert sein – der Abbau der Ressourcen muss nachhaltig, umweltschonend und menschenfreundlich sein. Ein zu 100% recycelbares Auto wäre in diesem Punkt perfekt :)

    Zudem müssen die Kunden zuverlässig und sicher von A nach B kommen bzw. befördert werden: Stichwort autonomes Fahren – das Fahrzeug soll nach den persönlichen Bedürfnissen schnell und unkompliziert konfiguriert werden können – wenn man morgens zur Arbeit einen elektronischen Chauffeur haben möchte und noch entspannt ausschlafen will, muss dies genauso gut möglich sein wie ein sportlicher, sparsamer, elektrischer und antrittsstarker Rückweg nach Hause – und zwar dann wieder personengesteuert. Macht man allerdings Fehler oder schätzt Situationen nicht richtig ein, unterstützt das Fahrzeug, wie schon erwähnt, einfach den Fahrer, um entspannt und sicher wieder nach Hause zu kommen.

    Apropos unkompliziert: zwar wachsen mittlerweile die meisten Menschen mit dieser Technik auf, jedoch finde ich, dass die Fahrzeuge für alle Generation sehr benutzerfreundlich und unkompliziert bzw. selbsterklärend bedienbar sein sollten.

    Zudem ist die Kommunikation unter den Fahrzeugen wichtig, da z.B. somit eine „grüne Welle“ entstehen kann oder schon Kilometer voraus gebildete Rettungsgassen, welche lebensrettend sind, Wege für Einsatzkräfte frei machen.

    Ferner hat der Phaeton ja schon gezeigt, dass es möglich ist mit einem Solardach z.B. die Klimaanlage mit Strom zu versorgen – in der Zukunft sollte dies auch mit Infotainment, Displays, Sitzheizung, usw. möglich sein. Überschüssige Sonnenenergie kann zudem in die Fahrzeugbatterie eingespeist werden.

    In naher Zukunft sehe ich hauptsächlich Hybride, die im Gegensatz zu heute hauptsächlich elektrisch und kleinen Teils mit einem höchsteffizienten Verbrenner, um hauptsächlich die Reichweite zu vergrößern, angetrieben werden. Ich vermute allerdings, dass in weiterer Ferne elektrisch angetriebene Autos den Markt dominieren werden.

    Was davon wirklich irgendwann umsetzbar sein wird ist fraglich, jedoch bin ich zuversichtlich, dass man einige dieser Funktionen in unseren zukünftigen Autos finden wird und Autos diese Funktionen selbstständig ausführen werden ;)…

    Freundliche Grüße
    Alexander (14) Antworten

    • Von Fabian

      Hallo Frau Schlücker,

      das Auto der Zukunft sieht wohl jeder etwas anders. Liest man dennoch alle Kommentare, fällt es einem auf, dass es vor allem umweltfreundlich sein soll. Das ist jedem von uns sehr wichtig. Der Gedanke der Nachhaltigkeit ist in unseren Köpfen angekommen und das ist gut so. Nicht nur was den Antrieb betrifft. Auch die Produktion und Entsorgung müssen umweltschonend ablaufen.

      Sicherheit und Zuverlässigkeit sind ebenfalls sehr wichtig. Das Auto der Zukunft denkt für mich mit und verhindert somit Unfälle. Autonomes Fahren? Warum nicht? Dennoch glaube ich, dass es noch Jahrzehnte dauern kann, bis diese Technologie angekommen ist.

  • Von Matthias Queitsch

    Liebe Leser,

    vielen Dank für Ihre interessanten Kommentare.

    Das Gewinnspiel für die Familien-Freikarten ist beendet. Das Los hat entschieden. Die glücklichen Gewinner werden per Mail benachrichtigt und die Karten anschließend per Post an Sie verschickt. Herzlichen Glückwunsch! Antworten

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