Wasserkraftwerk Tharandt: Das Geheimnis des langen Stollens

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Stollenbau zwischen Tharandt und Dorfhain

Ein 3,5 Kilometer langer Tunnel verbindet die Wasserwerke Dorfhain und Tharandt. Er wurde am 5. Dezember 1924 fertiggestellt.

Meine Kinder lieben es, im Winter eine große Schneeburg zu bauen. Ein Tunnel durch die Burg gehört selbstverständlich auch dazu. Also graben wir von zwei gegenüberliegenden Seiten einen Durchgang.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich beide Gänge in der Mitte treffen, ist dabei recht groß. Kleinere Abweichungen können wir im Schnee leicht korrigieren.

Ganz anders sieht es aber bei festem Gestein aus. Zugegeben, die Berechnungen zum Bau des 3.500 Meter langen Stollens, der das Wasserkraftwerk (WKW) Dorfhain mit dem WKW Tharandt verbindet, waren sicher etwas umfangreicher als in meinem Beispiel. Weiterlesen

Spritsparend durch den Winter: Gut für Geldbeutel und Umwelt

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Eine junge Frau tankt ihr Auto an der Tankstelle auf.

In der kalten Jahreszeit verbrauchen Autos besonders viel Kraftstoff.

Auf dem Weg zur Arbeit müssen viele Pendler jetzt wieder mehr Zeit einplanen. Der erste Frost kündigt den Winter an. Die Fahrräder landen zusehends in den Kellern. Das Auto wird für viele auch auf kurzen Strecken wieder zum Hauptfortbewegungsmittel. Vor allem dann, wenn der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) keine geeignete Alternative darstellt.

Gerade im Winter ist der Kraftstoffverbrauch bei Autos besonders hoch. Es dauert länger, bis der Motor die optimale Betriebstemperatur erreicht hat, die Heizung muss für eine angenehme Temperatur im Innenraum sorgen und die Klimaanlage hilft gegen beschlagene Scheiben. Wie Sie trotz aller Liebe zum Komfort Treibstoff sparen können, verrate ich Ihnen in meinem Beitrag. Weiterlesen

Wasserkraftwerk Klingenberg: Brunnen vor dem Tore

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Luftaufnahme des Wasserkraftwerks Klingenberg

Das WKW Klingenberg wurde 1913 hinter der gleichnamigen Talsperre erbaut.

Die letzten schönen Sommertage sind vorüber, die Freibadsaison für dieses Jahr beendet. Doch auch der Herbst hat einiges zu bieten. Bei einer Wanderung entlang des ENSO-Energie-Erlebnispfades sammeln meine Kindern und ich zum Beispiel Eicheln, Kastanien und bunte Blätter. Die Erlebnisbereiche rund um das Thema Energie sind dabei immer eine willkommene Ablenkung.

Da ich die Wasserkraftwerke an der Roten Weißeritz mittlerweile gut kenne, führt unser Weg diesmal entlang der Wilden Weißeritz zum Wasserkraftwerk (WKW) Klingenberg. Es befindet sich am Fuße der gleichnamigen Talsperre und wurde 1913 erbaut. Weiterlesen

Von BMW i3 bis VW e-up – Elektroautos im Vergleich

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Elektroauto an der Zapfsäule

Nach wie vor selten im Straßenbild: Ein Elektroauto an einer öffentlichen Ladesäule. Dabei gibt es auch heute schon Einsatzfelder, für die sich ein Stromer lohnt. Foto: PETAIR, Fotolia

Seit Juli gibt es den sogenannten Umweltbonus für Elektrofahrzeuge. Über diese Förderung i. H. von 4.000 EUR bzw. 3.000 EUR für die Anschaffung von reinen Elektrofahrzeugen und Plug-In-Hybriden habe ich bereits berichtet.

Die Anzahl der Anträge hält sich mit etwa 3.000 stark in Grenzen – der erhoffte Anschub des Markthochlaufs bleibt bisher aus. Woron liegt das?

Die Kaufprämie hilft, deckt in der Regel aber nicht den gesamten Kostenunterschied zum vergleichbaren Verbrennermodell. Weiterlesen

Freiberger Patente: Sächsische Verfahren zur Lithiumgewinnung

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Gunther Martin

Unser Autor Gunther Martin ist Diplom-Chemiker und Doktorand an der TU Bergakademie Freiberg. Fotos: © TU Bergakademie Freiberg

Ein Forscherteam der TU Bergakademie Freiberg hat zwei Verfahren entwickelt, mit denen sich der auf dem Weltmarkt stark nachgefragte Rohstoff Lithiumcarbonat sowohl aus dem Lithiummineral Zinnwaldit als auch aus Altbatterien gewinnen lässt.

Auf diese Weise ist es möglich, eine Tonne Lithiumcarbonat zu vergleichbaren Preisen zu erhalten, wie sie derzeit auf dem Weltmarkt üblich sind, und die bislang bestehende Importabhängigkeit zu verringern.

Das chemische Element Lithium dient insbesondere der Speicherung von Energie. Daher wird ein Großteil der weltweiten Lithiumproduktion für die Herstellung von geeigneten Kathodenmaterialien in Akkumulatoren verwendet.

Bis 2020 sollen 500.000 Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen unterwegs sein. Auch international steigt der Bedarf an Lithium für die Akkumulatoren stark an.

Szenarien gehen sogar davon aus, dass es bereits im Jahr 2025 zu einem Versorgungsengpass kommen kann, da sich die Nachfrage für die Akkumulatorenherstellung von derzeit 35 auf etwa 70 Prozent im Jahr 2025 verdoppeln wird. Weiterlesen