Ausbildung: Willkommen beim Tag der offenen Tür

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Guided Tour

Einen guten Einblick in den Ausbildungsalltag bieten die geführten Touren.

Mehr als 50 Azubis sind dabei, wenn am 14. November das ENSO-Ausbildungszentrum in Dresden seine Pforten öffnet. Von 09:00 bis 15:00 Uhr erwarten sie gemeinsam mit unseren sechs Ausbildern in der Hahnebergstraße – unweit vom Hauptbahnhof – neugierige Schüler und Eltern.

Drei Auszubildende habe ich gefragt, warum sich ein Besuch lohnt. Sie alle absolvieren gerade ihr 2. Ausbildungsjahr und werden auch am 14. November vor Ort sein. Ihre Antworten finden Sie im folgenden Beitrag.

Jonas Käppler, künftiger Elektroniker für Betriebstechnik

Gemeinsam mit meinen Eltern war ich 2012 beim Tag der offenen Tür. Wir sind aus der Nähe von Bischofswerda angereist. Das hat sich vor allem wegen der Gespräche mit den Azubis gelohnt.

Von ihnen wollte ich wissen, wie man sich am besten bewirbt und was hier von einem verlangt wird. Als ich hörte, die Zensur in Mathe ist wichtig, habe ich mich nochmal ins Zeug gelegt. An der Note sollte meine Bewerbung nicht scheitern und so konnte ich mich noch verbessern.

Schaltung

Unsere Azubis zeigen, wie’s geht. Dann können die Besucher selber Hand anlegen.

Meine Eltern und ich wollten außerdem das Ausbildungszentrum kennenlernen. Wir haben uns die Lehrkabinette, Werkzeuge und Materialien angeschaut. Und ich erinnere mich an eine kleine Verdrahtungsübung: Dabei habe ich mit Hilfe eines Azubis die Drähte einer Leitung an einer Lampe verschraubt.

Beim Tag der offenen Tür konnte ich mich auch für einen Schnuppertag anmelden. Ein halbes Jahr später absolvierte ich noch ein Praktikum bei ENSO. Ich wusste dadurch sehr genau, was mich erwartet, und kannte die Ausbilder schon. Die sind im Übrigen echt cool. ;-) Das hat mir meine Entscheidung für dieses Unternehmen leicht gemacht.

ENSO-Azubis

Sophie Riesner (3.v.r.) im Kreise ihrer kaufmännischen Azubi-Kollegen. Sie bloggt regelmäßig aus ihrer Mädels-WG.

Sophie Riesner, künftige Kauffrau für Büromanagement

Ich war zweimal zum Tag der offenen Tür im Ausbildungszentrum. Beide Besuche halfen mir bei meiner Berufswahl weiter. Das erste Mal schaute ich in Klasse 9 vorbei. Damals wusste ich noch nicht, wo meine berufliche Reise mal hingehen soll.

Dass es ENSO sein soll, da war ich mir aber schon sicher. Als einer der größten Arbeitgeber in Ostsachsen bietet das Unternehmen seinen Mitarbeitern viele Vorteile. Ich schätze zum Beispiel, dass ich schon als Auszubildende gleitende Arbeitszeiten habe.

Um mir einen Überblick zu verschaffen, habe ich mir zunächst alle Berufe angesehen. Bei Besuch Nummer 2 ging ich dann gezielter vor. Fest stand für mich, ein kaufmännischer Beruf passt am besten zu mir. Meine heutige Ausbilderin Frau Preibisch riet mir in einem Gespräch zum Beruf „Kaufmann/-frau für Büromanagement“. Die Ausbildungsinhalte passte die Industrie- und Handelskammer damals gerade an die aktuellen Erfordernisse in der Praxis an. „Also ein Job mit Zukunft. Perfekt!“ dachte ich mir.

Was es bei meinen Besuchen noch nicht gab, wozu ich Schülern aber rate: Nehmt an einer Guided Tour teil! Das ist eine rund 40-minütige Führung für eine kleine Schülergruppe, die von einem Azubi begleitet wird. Den technisch Interessierten empfehle ich die Tour „Energiebändiger“, die kaufmännische Tour haben wir „Büro-Hengste“ getauft.

Beide Rundgänge führen die Besucher zu verschiedenen Stationen, an denen Azubi-Kollegen ihren Beruf vorstellen. Ich werde übrigens an der Station „Kaufmann/-frau für Büromanagement“ anzutreffen sein. ;-) Vielleicht sehen wir uns?!

Robin Friedrich

Robin Friedrich gefällt die praktische Ausbildung im ENSO-Zentrallager.

Robin Friedrich, künftige Fachkraft für Lagerlogistik

Eine Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik beginnt bei ENSO nur alle zwei Jahre. Nächstes Jahr im August geht’s wieder los – daher ist der Tag der offenen Tür in zwei Wochen ideal, um sich zu informieren. Bewerber können ein erstes Mal Kontakt zu den Ausbildern aufnehmen und „ihr Gesicht zeigen“. Beim Eignungstest oder im Bewerbungsgespräch sind sie dann schon bekannt.

Ich habe mich nach einem Schülerpraktikum im ENSO-Zentrallager in Kesselsdorf bei Dresden für meinen künftigen Beruf entschieden. Er ist abwechslungsreich und zukunftssicher, denn ein Lager brauchen viele Unternehmen.

ENSO-Ausbildungszentrum

Unsere Azubis und Ausbilder laden Schüler und ihre Eltern am 14. November ins ENSO-Ausbildungszentrum auf der Hahnebergstraße in Dresden ein.

Sicher bin ich mir, dass die Besucher das angenehme Klima unter den Kollegen bei uns spüren. Das gefällt mir hier besonders gut! Und das macht es einem Azubi leicht, wenn er oder sie im zwei- bis dreimonatigen Wechsel verschiedenen Bereiche des Unternehmens kennenlernt.

Bisher wurde ich überall freundlich aufgenommen und in meine Arbeitsaufgaben eingeführt. Bei Fragen hat sich immer jemand Zeit genommen und mir alles in Ruhe erklärt. Durch diesen Rhythmus wird es nie langweilig.

Noch mehr aus dem Nähkästchen plaudern werde ich beim Tag der offenen Tür: Wann beginnt morgens mein Arbeitstag? Was wird im Zentrallager alles aufbewahrt? Wie finde ich die gewünschten Artikel? Darf ich als Azubi mit dem Gabelstapler fahren? Ich bin gespannt, was die Besucher noch wissen wollen und freue mich auf möglichst viele!

Veröffentlicht von Tina Rüssel am 29. Oktober 2015 10:06 in Karriere

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